12 von 12 im November 2025

Same same but different. Immer wieder 12 Bilder am 12. Wissen Sie alles schon.

Der Blick aus dem Fenster. Man beachte die blauen Blumen unten links, Plumbago der botanische Name. In Südfrankreich ist es ganzjährig grün und es blüht auch immer was.

Frühstücksszene mit BD. Die Franzosen schaffen es, die sperrigsten Themen in BDs unterzubringen.

Ich bin im Aufräummodus. Ich folge Lara von @fromiceland_withlove und in Island macht man vor Weihnachten einen großen Hausputz. Irgendwie hat mich das motiviert. Liegt aber auch daran, dass ich mich an meinem Schreibtisch im seit Monaten im vollgestopften Zimmer nicht mehr wohlfühle.

Da sind sie: Die Croissant-Briefmarken. Und ja, sie duften – leicht nach Vanille würde ich sagen.

Zum Mittag essen wir als Vorspeise die vorletzten Avocados und zum Nachtisch die erste Mango von Crowdfarming. Super lecker! Weder Avocado noch Mango bekomme ich hier in dieser Qualität!

Ansonsten gibts paniertes Fischfilet, selbstgemachter Kartoffelstampf und grünen Salat.

Sieste. Ich schlafe augenblicklich ein. Gestern Abend habe ich auf Netflix einen Doku-Dreiteiler zum Attentat im Bataclan gesehen (Vendredi 13), der mich aufwühlte und lange nicht einschlafen ließ, entsprechend übermüdet bin ich heute. Morgen jährt sich die Attentatserie zum zehnten Mal.

Ich begleite Monsieur zu einem Termin. Blick aus dem Autofenster. Cannes im November. Schon schön.

Wandelröschen blühen auch im November.

Rückfahrt. Es ist einfach so ein schönes Licht.

Tea time: Vietnamesischer Tee in ukrainischen Tassen und französischer Apfelkuchen.

Eigentlich wollte ich heute Abend noch schwimmen gehen, aber es gibt eine spontane Familienzusammenkunft und wir reden uns die Köpfe heiß. Immerhin kann ich so einen weiteren Dokumentarfilm zum Bataclan sehen: Vendredi Noir. (Wäre ich schwimmen gewesen, hätte ich es zeitlich nicht geschafft). Die Filme sind alle erschütternd, weil Überlebende (unter anderem die Geiseln) des Attentats ihre Geschichte erzählen, und wie sie mir dem, was sie erlebt haben, weiterleben.

Vielen Dank fürs Anschauen und Lesen. Die anderen November-12-von-12er wie immer bei Caro von Draußen nur Kännchen. Merci dafür!

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15 Responses to 12 von 12 im November 2025

  1. Corsa sagt:

    BD? Vermute mit längst verschüttetem Französisch etwas mit B Desinée?

  2. Barbara sagt:

    Aha, also blühen auch in Cannes die Wandelröschen im November! Ich erlebe das in diesem Jahr zum ersten Mal bei uns.
    Herzliche Grüße aus dem Südwesten!

    • dreher sagt:

      Ja, schön, nicht wahr? Vielleicht pflanze ich die mal in den Vorgarten, ich finde die so charmant!
      Liebe Grüße von Ost nach West!

  3. Axel sagt:

    Habe gerade auf der BBC einen interessanten Beitrag zu den Croissants gesehen. Die gebogenen wie auf der Briefmarke sind die mit Margarine gemachten, die die Eltern gerne den Kindern gegeben haben. Die mit Butter gemachten sind gerade. Stimmt das?

    • dreher sagt:

      Ich würde sagen, es ist genau umgekehrt, aber ich recherchiere das mal und melde mich wieder! 🥐🥐🥐

      • dreher sagt:

        Also, ich habe hier mehrere Artikel gelesen, den informativsten versuche ich mal einzufügen: Ich hoffe, es klappt mit dem einfachen Anklicken, übersetzen kann man ihn dann eventuell mit künstlicher Intelligenz ich nehme gern https://www.deepl.com/fr/translator
        Um es kurz zu machen, Butter oder Margarine haben keinen Einfluss auf die Form, der Unterschied ist, ob es artisanal (das Croissant als Halbmond) oder industriell (das gerade “Croissant”) hergestellt wird. Das gebogene Croissant ist aufwändiger herzustellen – der klassische Bäcker nutzt hochwertigere Zutaten, fängt beim Mehl schon an, und ist daher ein Garant für (höhere) Qualität. Er kann aber auch Margarine benutzen und trotzdem die Halbmondform machen, darf es eben nur nicht als Buttercroissant verkaufen.
        Welche Croissants Eltern ihren Kindern geben steht auf einem anderen Blatt. Kinder (zumindest unsere) bevorzugen sowieso das Pain au Chocolat.

  4. Reiner Wadel sagt:

    In meiner Umgebung in Darmstadt gibt es zwei Sorten von Buttercroisants: Die geraden, die nach nichts schmecken, und die gekrümmten, die auch nach nichts schmecken. Es fehlt immer die Butter. Dafür sind sie mehr als die Hälfte teurer als in Frankreich.

    • Reiner Wadel sagt:

      Sorry: “Buttercroissants” natürlich.

    • dreher sagt:

      Haha :D
      Das tut mir leid! Aber vielleicht tröstet es Sie, dass sie in Südfrankreich auch keine guten Croissants machen. Zu aufgeplustert, zu blätterig, zu wenig Butter.
      Und teuer sind sie hier auch.

      • Reiner Wadel sagt:

        Sehr gute Buttercroissants (!) habe ich, man glaubt es kaum, in Etretat bekommen. In jeder Bäckerei.

        • dreher sagt:

          Kein Wunder, das ist die Normandie, das ist Butter- und Sahneland :D

          Ich erinnere mich an einen Bäcker in der Kölner Südstadt, der ausgezeichnete Buttercroissants hatte, und kürzlich habe ich ein handgemachtes, kleines und schweres und sehr leckeres Buttercroissant auf einem Markt im Hinterland bekommen!