Und schon ist wieder der Zwölfte! Zwölf Fotos gibts von diesem Tag, und hatte ich heute Morgen das Gefühl, dass ich locker 24 Fotos veröffentlichen könnte, so hat sich das heute Nachmittag vor dem PC erledigt.

Ich war sehr früh wach, aus vielerlei Gründen und konnte nicht mehr einschlafen trotz aller “Einatmen-ausatmen-ich-bin-ganz-ruhig-Mantren”. Um kurz vor sechs stand ich dann auf, machte mir einen Kaffee und schrieb Tagebuch.

Heute mal ein anderer Blick aus dem Fenster. Ab halb acht geht es in den Nachbarstraßen nur noch im Stop-and-go-Verkehr voran. Die Kinder werden zur Schule gefahren und in strategisch günstiger Nähe zum Lycée aus dem Auto gelassen.
Um acht Uhr fuhr mich Monsieur zum Opthalmologen, das ist der Augenarzt auf Deutsch. Ich bin noch zu früh dran, deshalb nehme ich in einer Bäckerei noch einen Kaffee und ein Croissant zu mir. Hatten wir auf dem Blog nicht mal von geraden und gebogenen Butter- und Nicht-Buttercroissants gesprochen? Hier gibt es gerade Buttercroissants, die dann eigentlich gar keine Croissants mehr sind, wenn man es genau nimmt, weil Croissant ja die Halbmondform meint. Es riecht zwar nach Butter, schmeckt aber nur mittelmäßig danach.

Beim Augenarzt.

Der findet jedes Mal meine Augen überraschend interessant: “Vous n’avez pas des yeux comme tout le monde”, heute allerdings auch fragil und Glaukom-gefährdet. Sobald ich irgendwelche Lichtblitze sähe oder verschobene Bilder, solle ich sofort kommen, schärft er mir ein. Außerdem verschreibt er mir eine Gesichtsfeldmessung bei einer Orthoptistin.

Das Haus gegenüber des Augenarztes. Hier in diesem Viertel stehen lauter große Wohnblocks wie dieser.

An der Ecke ist hingegen die Ferrari-Vertretung. Spiegelungen.

Ich fahre mit dem Bus in die Innenstadt, ich habe eine neue Kreditkarte, die ich aktivieren muss. Leider bin ich auf eine Fake-Firma reingefallen (glauben Sie nie an zu verlockende Angebote!) und musste meine bisherige Karte sperren. Die Bank hat geöffnet, die Läden in der Innenstadt machen jedoch erst um 10 Uhr manche auch erst um 10.30 Uhr auf. Die Rue d’Antibes ist gähnend leer, die Müllsäcke und Kartons liegen noch herum. Die Müllabfuhr kommt erst noch. Die Sonne hingegen kommt und geht.
Die Schaufenster der Läden sind für den Valentinstag dekoriert. Ätzend oder?


Es gibt aber auch einen Modeladen, der pinkfarbene Post-its mit Liebeserklärungen in allerlei Sprachen ans Fenster geklebt hat – zum Mitnehmen. Hab aber keinen mitgenommen.
Der Gatte hatte gestern überraschend Austern mitgebracht, ich überraschend Mimosen und abends gab es (mal wieder) den Film mit Fanny Ardant “Les jeunes amants”, den ich so wundervoll finde (gut beim ersten Schauen war er wundervoller). Ich glaube, das war es hier dann bereits mit dem Valentinstag.

Zurück fahre ich wieder mit dem Bus. Der Himmel ist jetzt blau, es ist aber windig und kalt. Wenn man ganz genau schaut, sieht man von hier ein klitzekleines Stückchen Meer!

Mittagessen. Als ich nachschaue, stelle ich fest, dass es fast genau dasselbe wie am 12. Januar gibt (Hähnchenschenkel aus dem Airfryer und Tagliatelle). Allerdings habe ich heute einen Mimosenstrauß, weil ich gestern die Forcerie besichtigt habe. Das möchte ich aber in einem anderen Beitrag erzählen.
Danach mache ich eine Sieste, die heute dringend nötig ist. Das übliche Bettflaschenfoto gibt es aber nicht. Das habe ich vermutlich vor lauter Müdigkeit vergessen. Am Nachmittag sitze ich am PC und arbeite an einem französischen Text.

Schon gibts Abendessen. Heute eher Picknick, aber mit einem Rest leckerer Mangold-Feta-Quiche. Ohne Foto. Wir haben bereits zwölf Fotos. Dann habe ich ein Problem mit irgendwelchen herumzickenden Plugins auf dem Blog und zwei Stunden lang schlage ich mich mit dem Fatal Error 500 herum und der Blog ist blockiert. Glücklicherweise kann ich mich übers Handy in die Eingeweide des Blogs einloggen und klicke ein bisschen dort herum. Irgendwann gehts wieder. Uff!
Als Zugabe (ich weiß, ich hatte den vor ein paar Jahren schonmal verlinkt … oder auch nicht, ich finde ihn auf jeden Fall gerade nicht, aber dann ist es ja gut, dass ich es hier jetzt tue ) die Vorschau von “Les jeunes amants”. Es gibt ihn noch in der Mediathek von arte bis zum 12. März!.
So viel von hier. Danke fürs Schauen und Lesen. Die anderen 12 von 12er wie immer bei Caro!











