Tausend

Meine Damen und Herren, Trommelwirbel! Dies ist der tausendste Blogbeitrag!

Als es mir vor kurzem auffiel, dachte ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht: „Erst tausend?” Ich schreibe ja schon so lange und gefühlt eigentlich immer, auch wenn vieles gar nicht auf dem Blog landet. Deshalb kam mir „tausend” lächerlich wenig vor. Menschen, die jeden Tag bloggen – Frau Kaltmamsell oder Herr Buddenbohm zum Beispiel – schaffen tausend Beiträge in etwas mehr als drei Jahren. Ich habe ganze sechzehn Jahre dafür gebraucht. Das ergibt einen Schnitt von 62,5 Texten pro Jahr, also etwas mehr als einen Beitrag pro Woche. Das ist eigentlich ganz okay, finde ich.

Für den tausendsten Artikel wollte ich natürlich etwas ganz Besonderes schreiben. Wir waren auch ein bisschen unterwegs, es gibt also genug Material, nur komme ich mal wieder nicht dazu. Daher gibt es heute etwas anderes, durchaus würdig des tausendsten Eintrags, nämlich die Ankündigung für das 7. (Ost-)deutsche Filmfestival in Cannes am kommenden Wochenende. Dieses Mal werden wir vier Filme von Andreas Dresen zeigen. Herr Dresen wird anwesend sein! Ist das nicht toll? Wir freuen uns sehr!

So, jetzt sieht es besser aus. *

Die vier Filme werden im deutschen Original mit französischen Untertiteln gezeigt. Die gesamte Veranstaltung findet zweisprachig – deutsch und französisch – statt. Wie schon jedes Jahr wird Franka Günther kongenial in beide Richtungen übersetzen.

Wenn Sie in der Gegend sind und Lust und Zeit haben, einen oder mehrere Filme anzusehen und mit dem Regisseur zu diskutieren, kommen Sie gerne, Sie sind herzlich willkommen!

Diese Woche steht im Zeichen der Festival-Vorbereitung und ein Geburtstag wird auch noch gefeiert werden. Danach komme ich hoffentlich bald dazu, Ihnen einen Text, den tausendundersten dann, also quasi eine Geschichte aus tausendundeiner Nacht zu schreiben :D

Bis dahin!

*Hier stand zuvor ein komisches pdf-Dokument, das, je nach Medium, mit dem man es öffnete, einfach nur schwarz war. Genau wie meine erste Story, die ich dazu auf Instagram veröffentlich habe … haha … Fragen Sie nicht, wie lange ich gebraucht habe, um auf Instagram eine sichtbare Story zu erstellen und sie korrekt auch auf Facebook zu teilen …

Ich weiß, dass ich mit Mitte dreißig sehr mitleidig auf die Personen in meinem Arbeitsumfeld geschaut habe, die seinerzeit HTML nicht richtig aussprechen konnten und am neuen Smartphone hilflos waren. Herrgott, man muss einfach technisch dranbleiben, dachte ich damals (innerlich) augenrollend. So schwer kann das ja nicht sein. Jaja. Ich leiste Abbitte.

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28 Responses to Tausend

  1. Monika Diaz sagt:

    Liebe Christjann,
    ich bin eine der “Jungen” (im Sinne von mitlesenden), erst ca. 10 Jahre, habe aber alle Beiträge dieses Blogs nachgelesen. Danke für so viele Jahre spannende, berührende, alltägliche und aufregende Beiträge aus der südfranzösischen Spannungskurve zwischen Cannes und dem Bergdorf. Ich freu mich jedesmal wenn im Feedreader wieder ein neuer Beitrag von au fil des mots auftaucht :-).

    Herzlich
    Monika aus Zürich

    • Christjann sagt:

      Danke liebe Monika, ich freue mich über alle LeserInnen! Über die der ersten Stunde, die, die mich vielleicht gerade neu entdecken und auch über Ihre zehnjährige Treue und dass Sie alle Beiträge nachgelesen haben! Wie schön! Un grand Merci!
      LG in die Schweiz!