Zu viel

Zwischenzeitlich war ich sprachlos. Zu viel Trauriges ist geschehen. Wir hatten uns noch nicht von dem Hubschrauberunglück in Argentinien erholt, bei dem zehn Menschen darunter zwei junge erfolgreiche Sportler aus Nizza und eine große Seglerin ums Leben gekommen waren, da kam es schon zu dem terroristischen Anschlag auf Touristen in einem Museum in Tunis. Und dann der Crash des Airbus A320 der Fluglinie Germanwings, nur einen Steinwurf weit weg von „meinem“ Dorf. Jedes Mal, wenn ich Bilder des Unglücksortes sehe, dann sehe ich die mir so lieb gewordene Landschaft der Südalpen und es zieht mir das Herz zusammen. Ich will gar nichts dazu sagen. Es ist schon viel zu viel gesagt und gezeigt worden.

Das, was ich an heiteren Geschichtchen zu erzählen vorgehabt hatte, wird daher wieder eingemottet und wird vielleicht ein andermal erzählt, mir ist jetzt nicht danach amüsant zu plaudern. Aber vielleicht schaffe ich es, Ihnen meinen letzten Sonntagsspaziergang als Osterhäppchen zu präsentieren … als Zeichen, dass es weitergeht das Leben, trotz alledem. Trotz alledem wird es hier sichtbar Frühling, scheint die Sonne, zwitschern die Vögel und quaken vor allem die Frösche im angrenzenden Park. Manchmal ist es unerträglich, dass trotz all diesem Leid alles einfach so weitergeht. Und doch ist es auch tröstlich.

Eine Ankündigung aber mache ich Ihnen … sie folgt im nächsten Beitrag … bleiben Sie dran :-)

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2 Responses to Zu viel

  1. Birgit sagt:

    Liebe Christiane, ja manchmal kann das Leben traurige Zeiten haben und wir müssen trotzdem weitermachen und nicht in Trauer versinken auch wenn es manchmal sehr schwer ist zu verstehen. Wir waren ja einmal in der Nähe deines Dorfes, in Entrevaux. Wir selbst müssen jetzt als Familie eine traurige Zeit durchleben, unser Opa wird wohl bald nicht mehr sein. Da wird Das Osterfest nicht wie immer sein. LG Birgit

    • dreher sagt:

      Danke, liebe Birgit! Und ich sende Karfreitagstraurige Ostergrüsse zu Euch. Ich hatte auch schon sehr traurige Ostern, vor ein paar Jahren, ich kann das nachfühlen. Alles Liebe nach Dresden.