Willkommen an Bord!

Gestatten: Arosa Stella und Arosa Luna

Die Rhône-Flusskreuzfahrt also. Sie war ein Geburtstagsgeschenk für meine Mutter. Und nein, das Alter sagen wir hier nicht dazu. Da der Geburtstag im März war, wollte ich ein Reise, die zeitlich so nah wie möglich am Geburtstag dran lag, und in Frankreich sollte sie stattfinden: So wurde es die allererste Tour der Saison auf der Rhône.

Willkommen an Bord!

Blauer Himmel am Quai in Lyon

Los gings ab Lyon. Die Anreise, zumindest die meiner Mutter, und obwohl noch deutlich vor der großen Streikperiode der Eisenbahner, verlief sehr abenteuerlich. Aber sie hat es noch geschafft, pünktlich an Bord zu kommen. Kaum hatte sie die Hände desinfiziert (oberstes Gebot an Bord nach jedem Landgang und vor jedem Essen!), wurde ihr, wie vorher mir und jedem Gast an Bord, eine dunkle rote Rose entgegen gestreckt :           Schön, dass Sie da sind!

Eine Rose zur Begrüßung

Und schon machten die Matrosen die Leinen los und das Schiff legte ab. Ich war nur unwesentlich früher an Bord gekommen, hatte zwar schon mein Köfferchen ausgepackt, war einmal auf Deck geklettert, aber viel mehr hatte ich auch noch nicht gesehen.

Blick über das Schiffsdeck und auf Lyon

Liegestühle an Deck

Alle anderen Passagiere hatten das Boot schon ausgekundschaftet und fröhliches Raunen erklang aus dem vorderen Teil des Schiffes, wo sich die Lounge befand. Wir suchten erst noch unsere Wege, zunächst ins Restaurant.

Später gab es in der Lounge für alle ein Glas Sekt und wir stießen mit den Schiffsoffizieren auf eine schöne Reise an.

Begrüßungssekt

Dann glitt das Schiff schon in seine erste (von elf) Schleuse(n). Und wir bald darauf ins Bett.

In der ersten Schleuse

wird fortgesetzt …


Nur um Missverständnisse zu vermeiden: Dies ist kein Werbetext. Sie werden jedoch am Logo sehen, mit wem wir unterwegs waren. Ich habe diese Reise komplett selbst finanziert, war inkognito an Bord und es liegt mir fern, Werbung für einen Anbieter zu machen. Ich kann jedoch sagen: Die Reise war sehr schön, entspannt, ohne Dresscode, ohne Kapitänsdinner, mit Buffet und ohne feste Sitzordnung. Das Schiff, obwohl von 2005, war wie neu! Ich hatte da ein wenig Bedenken, aber alles war perfekt. Die Matratzen fest und nicht durchgelegen. Die Bäder blitzsauber. Der Teppichboden war neu und man sank mit den Absätzen in den üppigen Flor. Alles war frisch gestrichen, sogar die Reling an Deck, und die Holzböden waren frisch auf Hochglanz lackiert. Der Service war perfekt. Wenn man ein paar Jahre im charmant schmuddeligen Ausland lebt und dort weniger charmant-unzuverlässigen Service gewohnt ist, dann fällt einem das erst auf, wie toll sauber und perfekt geregelt das in deutschen Unternehmen ist.

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4 Kommentare zu Willkommen an Bord!

  1. Uschi sagt:

    Liebe Christiane, schön, daß du uns mit den schönen Bildern und den interessanten Informationen an der Rhône-Kreuzfahrt teilnehmen läßt. Das war ja ein tolles Geburtstagsgeschenk für deine Mutter. Und ihr beide habt die Reise und euer Beisammensein bestimmt sehr genossen!
    Ich freue mich auf die Fortsetzung.
    Liebe Grüße U.

  2. Marion sagt:

    Ah voilà, extra für mich ;-)
    Das ist doch eine perfekte Mischung, deutsche Qualität, Sauberkeit und Pünktlichkeit auf französischen Flüssen! Wie schön, dass ihr beiden eine gute Zeit miteinander hattet. Die Route hätte mich allerdings noch interessiert? Meine Mutter war auf dem Weg zur Rhône-Flusskreuzfahrt, als sie ihr Schlaganfall ereilte. Da war dann nix mehr mit Urlaub in Fronkreisch… Im Koffer hatte sie zwei Flaschen guten Wein aus der Region, aber in Deutschland gekauft, weil’s da billiger ist (ach, diese knauserigen Deutschen)…

    • dreher sagt:

      Marion, haste nicht gesehen, dass da „wird fortgesetzt“ steht?! Du wirst noch so viel Flusskreuzfahrt kriegen, dass du mich bitten wirst, damit wieder aufzuhören :D
      Es ist auch die Doku für meine Mutter – kleines Erinnerungsalbum – Fotobuch kann ich nicht so gut ;)
      Tut mir übrigens leid mit deiner Mutter – die Anreise meiner Mutter war so stressig, dass sie gut einen Herzinfarkt hätte bekommen können – hat sie aber Gottseidank nicht! Und wir hatten all inclusive gebucht, wenn schon denn schon, da muss man dann keinen Wein importieren ;)

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