Alltagsexperiment: Einkaufen ohne Plastik

Herr Buddenbohm hat vor kurzem die Plastikdebatte losgetreten. Also Einkaufen ohne Plastik. Geht das eigentlich? Wenn man nicht gerade neben einem Unverpackt-Laden wohnt, wird es eher schwierig. Selbst in einer Großstadt in Deutschland. Das tröstet mich ja ein bisschen, denn in Frankreich ist Plastik zwar Thema und es gibt, zumindest offiziell, keine Plastiktüten mehr, aber im real life ist schon das Tütending schwierig umzusetzen. Ich habe es heute wieder probiert. Ich muss vorher vielleicht etwas ausholen:

Plastik oder besser kein Plastik ist ja mein Thema, allerdings sammeln wir es am Strand auf und es ist, auch wenn ich nur einmal ausführlich davon berichtet habe, jeden Morgen aufs Neue erschreckend, was alles an (Plastik-)Müll am Strand liegt, und zwar selbst, nachdem die Müllabfuhr und die Müllmänner schon durch sind!

Beim Einkaufen habe ich das strenge ökologische Prinzip schon lange abgelegt. Man kommt damit in Südfrankreich und vor allem hier in der Festivalstadt nicht weit. Schon der Gatte, aus einer anderen Generation, fragt fassungslos, wenn ich meine zwei kleinen Schächtelchen mit Medikamenten aus der Apotheke in der Hand trage: „Hat sie dir keine Tüte gegeben?“ „Ich habe die Tüte abgelehnt“, erkläre ich zum x-ten Mal und rede mir den Mund fusselig und zeige zuhause auf den Küchenunterschrank, der ein reines Tüten-Eldorado ist. Plastiktüten, Papiertüten, sogar ein paar Stofftüten in allen Farben, Größen und Stärken. Monsieur aber, ein ehemaliger Apotheker, findet Medikamente in der Hand zu tragen ist irgendwie unfein, indiskret oder was weiß ich. „Eine Papiertüte wenigstens“, sagt er unzufrieden. „Eine Papiertüte! Wozu? Damit ich sie zuhause wegwerfe?“ Er schaut grummelig. Andere Generation, wie gesagt.

Schon, dass wir überhaupt Müll trennen in diesem Haushalt, ist mein Verdienst. „Ich kann keinen Müll“, sagte Monsieur kokett, als wir uns kennenlernten und warf alles in ein kleines Säckchen. „Ich lern dich Müll“, dachte ich da noch und habe eine nette Kolumne darüber geschrieben. Wir sind heute, müllmäßig zumindest, nicht viel weiter. Immerhin trennen wir Plastik, Papier, Glas und Restmüll. Wir sammeln trockenes Brot für (die Tiere) eines/n Bauern in den Bergen und ich drehe den Wasserhahn zu, wenn Monsieur sich die Zähne putzt. Vermutlich hat es damit zu tun, dass ich meine persönliche Öko-Herausforderung schon zu Hause habe, und immer wieder den Strand aufräume, dass ich mir nicht noch weitere Herausforderungen suche. Einkaufen ohne Plastik, um zum Thema zu kommen.

Ich habe vor Jahren schon zwei große Bastkörbe erstanden, um damit einkaufen zu gehen. Monsieur bevorzugt dennoch die großen rechteckigen (kostenpflichtigen) Mehrwegplastiktaschen der Supermärkte. Davon besitzen wir ein gutes Dutzend. Ich habe es aufgegeben, sie auszusondern, wenn wir nicht mindestens zwölf dieser Taschen im Haus haben, die überall sichtbar herumstehen oder zusammengeknäult irgendwo liegen, kauft Monsieur verzweifelt welche nach. „Ich hab‘ keine Tasche gefunden“. Außerdem besitze ich ein paar dieser Nylonbeutel, die sich klein zusammenfalten lassen und versuche immer, wenigstens einen dieser Beutel in der Handtasche dabeizuhaben für Spontaneinkäufe. Nein, hier trägt man keinen Rucksack und nein, hier fährt man nicht Rad und verstaut seine Einkäufe nicht in Radtaschen, wie man es vielleicht in Köln macht. Diskutieren Sie nicht, nehmen Sie es hin. S’adapter, sich anpassen, ist das, was man lebenslang tut, wenn man in einem anderen Land lebt. Do it like the Romans oder wie immer es heißt. Do it like the Frenchies in meinem Fall.  Genau. Kommt natürlich darauf an, wo man lebt. Es gibt die kleine ökologische Enklave Mouans Sartoux, mit einem grünen Bürgermeister, dort gibt es auch einen Unverpacktladen und Tauschbörsen und derlei Scherze, da wird in den Schulkantinen bio gegessen und überhaupt. Da wohne ich aber nicht, und ich finde es etwas sinnlos, erst 15 Kilometer mit dem Auto zu einem Unverpacktladen zu fahren. Öffentliche Verkehrsmittel? Machen Sie sich nicht lächerlich. Zur Zeit wird außerdem gestreikt.

Ich wohne in der Festivalstadt und die hat nicht das ökologischste Image, das habe ich an der einen oder anderen Stelle schonmal gesagt. Unser Bürgermeister versucht zwar die Bevölkerung und die Touristen zu sensibilisieren, mit Aktionen wie Ici commence la mer „Ab hier beginnt das Meer“ – aber versuchen Sie mal einem arabischen Prinzen, der gerade für zehntausend Euro die Nacht eine Hotelsuite gebucht hat, und mit seinem goldfarbenen Bentley 50 Meter die Croisette hinauf und hinunter fährt, zu erklären, dass er seine Coladose nicht auf die Straße werfen darf. Hier bekommen arabische Prinzen selbst dann Straffreiheit, wenn Sie eine Fußgängerin anfahren. Niemand will die bestzahlende Klientel von Cannes verärgern. Die Russen kommen schon nicht mehr, was soll aus Cannes werden, wenn auch die Quatari die Lust an Cannes verlieren?!

Aber na gut, wir immerhin werfen unsere Abfälle nicht auf die Straße und sammeln Pastikmüll am Strand und ich versuche heute mal plastikfrei einzukaufen. Seitdem Herr B. darüber berichtet, arbeitet es ja wieder in mir. Ich kaufe in der Regel einmal in der Woche alles Frische auf dem Markt ein (frisch, lokal und letztlich doch in Plastiktüten!) und alles andere einmal in der Woche im großen Supermarkt am Rande der Stadt. Ich bin immer erschüttert, wieviel wir jede Woche aufs Neue einkaufen, wir sind eigentlich nur zu zweit, aber hier wird ja zweimal täglich dreigängig und warm gegessen. Auf No Plastik im Supermarkt habe ich bislang jenseits der Maisfasertütchen noch nicht geachtet.

Manchmal kauft auch Monsieur ein. Da bin ich dann schon dankbar, dass er überhaupt einkauft, dann will ich nicht noch an allem herumkritisieren, auch wenn ich zum Beispiel das Erdbeerthema (lokal! dann, wenn sie reif sind!) jedes Jahr aufs Neue durchdiskutiere. „Aber ich hatte solche Lust!“ oder „Aber sie waren billiger!“ bekomme ich zur Antwort. „ABER SIE SCHMECKEN NICHT!“ sage ich in Großbuchstaben, aber Monsieur schüttet einfach etwas mehr Zucker drüber, dann gehts schon. Andere Generation, wie gesagt. Monsier kauft vorzugsweise bei Lidl ein, vor allem wegen des Rosé. Seit der Leclerc den billigen, aber ausgezeichneten Luberon-Rosé aus dem Programm genommen hat, was einer Katastrophe gleichkam (auch dazu gabs eine Kolumne), ist Monsieur auf der Suche nach einem Ersatz. Eine Zeitlang war es der Bordeaux-Rosé, den es bei Lidl gab. Es scheint, dass Monsieur aber auch dort den Bestand ausgetrunken hat, die letzten beiden Male gab es ihn nicht. Möglicherweise wechseln wir in naher Zukunft noch einmal unsere Einkaufsläden.

Geschmack und Frische sind hier in Frankreich ja so wichtig, dass viele nicht verstehen, wozu man denn müdes Bioobst im Bioladen ohne Kühltheke kaufen soll, wenn man im Supermarkt den ununterbrochen mit Wassernebel frisch gehaltenen schönen (nicht bio) Salat kaufen kann. Auch ich finde das Obst und Gemüse im Bioladen direkt neben dem Markt nicht attraktiv, zumal hier jeden Tag außer montags Markt ist. Jeden Tag, weil man hier traditionell jeden Tag einkauft. Das Baguette hält Mengen- und Frischemäßig genau einen Tag. Hier wird Brot ja anders gegessen. Hier wird überhaupt anders gegessen. Ich komme vom Hölzchen aufs Stöckchen, bevor ich endlich zu meinem plastikfreien Einkauf komme. Lange Rede, aber wenn man für sein frisches Baguette losgeht, dann macht man schnell noch Halt im kleinen Laden an der Ecke und beim Metzger. So machen es die alten Damen schon immer und immer noch. „Schnell noch“ ist natürlich relativ. In diesen kleinen Lädchen wird ja gerne sozialisiert und geschwätzt. Meine Schwiegermutter ruft jeden Tag an, um ihre Einkaufswünsche durchzugeben und ist sehr unzufrieden, dass man ihr aus Zeitgründen nur noch ein- bis zweimal die Woche einkaufen will. Wo soll sie das denn alles aufbewahren? Dann ist es ja nicht mehr frisch undsoweiter.

Bei meinem Metzger (wenn Sie wüssten wie stolz ich bin, dass ich jetzt auch „meinen“ Metzger habe und dass ich manchmal sogar auf dessen Frage „wie soll ichs schneiden?“ eine intelligente Antwort habe!) wird das Fleisch in gewachstes Papier eingepackt und Tüte gibt es nur auf Nachfrage (Monsieur bekommt immer eine). Es dauert lang, er ist gesprächig, aber er sagt mir auch wie ich mein Rinderbraten zubereiten soll, das schätze ich. Teuer ist es auch. Aber das ist dem Franzosen ja egal, wenn es nur gut ist.

Im kleinen Casino Laden (geschickterweise neben dem Bäcker!), bei dem ich hin und wieder einkaufe, schon, weil ich ihn unterstützen will, denn ich will auch weiterhin einen kleinen Laden in meinem Viertel haben, gibt es Papierüten, aber das Obst und Gemüse ist selten richtig frisch, selbst am Liefertag, denn es wird immer erst das Alte abverkauft. Eine Tüte an der Kasse gibt es nicht mehr. Aber ansonsten ist es ein kleiner Laden mit wenig Auswahl, in dem alles abgepackt ist. In Plastik natürlich. Teuer ist es hier auch.

Der große Supermarkt am Rande der Stadt. Ein Leclerc. Einer der weniger teuren Supermärkte. Teuer genug. Hier gibt es Maisfasertütchen und in die MUSS alles gepackt werden, selbst die Bananen, sonst schimpft die Kassiererin, der man nicht zumuten kann, dass sie das alles anfasst. Französische Supermärkte überfordern mich immer mal wieder. Es gibt von allem zu viel. Fünfhundert Sorten Shampoo und Flüssigseife, hundert Sorten Zahnpasta (es gibt sogar Männerzahnpasta!) fünfzig verschiedene Packungen an abgepacktem Schinken, hundert Sorten Schokolade, tausend Sorten Käse (Kuh, Ziege Schaf) allein im Kühlregal, hundert Sorten Joghurt (Kuh, Ziege, Schaf), zwanzig Sorten Butter (doux, demi-sel), zwanzig Sorten Zucker (braun, weiß, Rübenzucker, Rohrzucker), dreißig Sorten Olivenöl, hundert Sorten stilles und weniger stilles Mineralwasser und Cola und Fanta und alles, alles in Plastik verpackt. Außer Wein und Bier und Champagner, hurrah! Alkohol könnte einem wirklich sympathisch werden. In Frankreich gibt es kein Pfandsystem. Aber wir trennen! Pensez au tri! heißt es hier auf allen Verpackungen, „Denken Sie an die Mülltrennung!“ Lange Zeit musste es tatsächlich auch reichen,  an die Mülltrennung zu denken,  denn in Cannes wurde der Müll sauber getrennt und gesammelt und dann auf einer Mülldeponie wieder zusammengeschüttet. Auch das war für Monsieur lange ein Argument, sich einen Dreck um die Mülltrennung zu kümmern. Ich kann es ihm nicht verdenken.

So, das alles als Hintergrundinformation. Falls Sie überhaupt noch da sind. Herr B. und seine Gattin haben das alles in mehreren Beiträgen hier und hier und hier geschrieben, das ist vermutlich leichter verdaulich. Jetzt aber: Mein bewusster plastikfreier Einkauf.

Heute früh. Ich gehe auf den Markt, Betonung auf ich GEHE. Das Auto steht so weit weg (es ist Filmfestival in dieser Stadt, selbst in unserem Viertel gibt es keine Parkplätze mehr!), quasi halbe Strecke auf dem Weg zum Markt, dass es sinnlos ist, es zu bewegen. Außerdem geht es auf dem Hinweg nur bergab. Ich habe einen Bastkorb und zwei der französischen großen Plastiktaschen dabei. Im Prinzip habe ich vor, nach dem Markt auch zum Leclerc zu fahren, daher die Plastiktaschen.

Der Markt: Richtig gut und mit kleinen lokalen Erzeugern ist er  erst ab Donnerstag. Manche der Erzeuger kommen auch nur am Wochenende. Anfangs stresste mich der Markt noch mehr als der Supermarkt. Zu viele Händler, zu großes Angebot, alles muss hier schnell gehen, alle reden auf einen ein. Insbesondere die arabischen Händler quatschen einen mit Madame! hier und Madame! da zu. „Probieren Sie Madame!“ „Hier nehmen Sie Madame!“ „Madame! MADAME!“ Schrecklich. Ich habe ungelogen Jahre (!) gebraucht, um mich da wohl zu fühlen und „meine“ Händler zu finden (das wechselt hin und wieder, wenn eine der Omis altersbedingt nicht mehr kommt). Es gibt auch einen lokalen Fischmarkt, aber frischen Fisch kaufen (einen ganzen Fisch, kein Filet!) überfordert mich immer noch, dazu brauche ich Monsieur.

Hier schonmal das Siegerfoto :)

Ich kaufe sechs Eier in einem mitgebrachten (!) Eierkistchen beim Eierhändler. Bei meinem Gemüsehändler kaufe ich Salat, Rübchen, Radieschen, Artischocken, frischen Knoblauch, frische Zwiebeln, Frühlingszwiebeln, Bohnen und Zucchini und ich gebe ihm den Korb und sage „Sie können es direkt hineintun“. „Ohne alles?“, fragt er nach. Normalerweise bekomme ich nämlich auch auf dem Markt alles in Papier- und Plastiktüten gepackt. Das möchte ich diesmal vermeiden. „Ohne alles“, bestätige ich. „Gut“, sagt er und packt die Bohnen und die empfindlichen Zucchini trotzdem in Papiertüten. Aber ich bin schonmal sehr zufrieden. Keine Plastiktüte immerhin. Erdbeeren hat er nicht mehr, doch ich finde einen Stand einer Frau, die ausnahmsweise heute hier Erdbeeren verkauft, weil sie gerade sehr viele haben. Aus dem Tanneron, das ist hier gleich nebenan. Klasse. Ich kaufe zwei Pappschälchen und lasse zu, dass sie wegen der Empfindlichkeit in eine Papiertüte gesteckt werden. An einem Obst- und Gemüsestand, der zwar Großhändler ist, aber immer schmackhafte Äpfel aus den Alpen hat, kaufe ich ein paar Äpfel (Chanteclerc) und eine Zitrone (nicht bio, das grämt mich). Ich verzichte auf die Mango, sie ist zwar ohne Plastik, aber nicht lokal, das versuche ich nämlich gleichzeitig auch zu beherzigen, nehme dafür eine große Tomate mit (Coeur de Boeuf) aus Frankreich, es ist noch nicht Saison, aber naja, irgendwas will ich mit dem Mozzarella essen, wenn schon nicht die Mango. Außerdem nehme ich drei kleine Avocados mit, obwohl Avocados ja auch weder lokal und überhaupt zweifelhaft sind, aber sie sind immerhin ohne Plastik und ich plane einen semi-veganen Apéro und will eine Guacamole machen. Ich reiche der Verkäuferin meine Plastiktasche, sie hat schon fix alles in diverse Plastiktüten gesteckt und will diese in meine Plastiktasche geben, ich sage, „es war eigentlich, um die Plastiktüten zu vermeiden“, sie nickt und leert tatsächlich alles wieder aus den Plastiktüten direkt in meine Tasche. Ich bin sehr zufrieden, fast ein bisschen euphorisch, dass das klappt, wenn man nur insistiert, und laufe an der gigantischen Paella-Pfanne vorbei. Ich kann es nicht erklären, ich habe noch nie Paella auf dem Markt gekauft, aber ich habe plötzlich ein gieriges Verlangen nach Paella, hingegen überhaupt keine Lust zu kochen. Sie sieht saftig aus, fette Crevetten, Muscheln, Huhn. Ich kaufe spontan eine doppelte Portion. Sie wird in eine große Plastikschale ohne Deckel gefüllt und noch bevor ich es richtig verstehe, wickelt die Dame gefühlt zehn Meter Alufolie darum. Ein zweites deckelloses Plastikschälchen gibts mit den Crevetten, auch da wird Alufolie herumgewickelt. Das alles kommt in eine eigene Plastiktüte, weil es heiß ist. Ich stehe da und könnte heulen. Danach bin ich völlig durch den Wind. Das Auto, um zu Lerclerc zu fahren, will ich jetzt nicht auch noch nehmen und beschließe, den Rest der Einkäufe beim kleinen Monoprix an der Ecke vom Markt mitzunehmen. Plastik, wo ich hinsehe. Obstsalat in Plastikbechern. Ich kann jetzt nicht noch mehr Plastik kaufen und erstehe nur das Nötigste. Milch. Soll ich jetzt Biomilch aus der tausend Kilometer entfernten Bretagne kaufen oder nicht Biomilch, die vorgibt, Milch von Höfen aus den Alpen zu verwenden?! In Plastik natürlich. Milch in Glasflaschen habe ich in Frankreich noch nie gesehen. Jetzt wäre ich doch gerne im Leclerc, der hat nämlich bei aller Fülle, auch immer Milch und Joghurt von kleinen Anbietern, selbst wenn natürlich alles ebenso in Plastik. Ich wähle die Alpenmilch, finde immerhin gemahlenen Kaffee ohne Koffein in Bioqualität (in Alu). Die Sahne ist auch Bio, aber natürlich in doppeltem Plastik. Der Mozzarella ist Bio und in Plastik. Klar, aber Mann! Ich habe das Gefühl, meinen plastikfreien Markteinkauf mit der Alufolienpaella komplett zunichte gemacht zu haben und gehe zu Fuß mit den Taschen nach Hause. Bergauf. Ich ächze. Auf halber Strecke komme ich am Auto vorbei. Es ist jetzt eh alles egal, ich fahre nach Hause und zum Bäcker. Ein Baguette in Papiertüte, wie jeden Tag. Einen Parkplatz finde ich erstaunlicherweise auch.

Zu Hause messe ich die Alufolie aus. 90 Zentimeter Alufolie für die Paella. 50 Zentimeter für Crevetten. Ich schäme mich so und ringe mit mir, ob ich das öffentlich zugeben soll.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Paella immerhin ist köstlich.

Pepita bekam die Crevettenköpfe und war auch zufrieden.

Es gab dazu frischen Salat und danach die Erdbeeren. Die erdbeerigsten Erdbeeren der Saison. Aus dem Tanneron.

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