Der Fischer, der Strand, die Kippen und das Meer

Ein Fischer ganz nah am Strand

die Netze sind leer

Kippen am Strand

der junge Mann und das Meer

Ich hatte mich heute am Strand mal auf Kippen spezialisiert, warum, zeige ich Ihnen morgen oder übermorgen, schöner Cliffhanger, was?! Allerdings bin ich auch über eine zerbrochene Bierflasche gestolpert und habe fein und vorsichtig wie eine Archäologin auch noch das letzte Stückchen Glassplitter aus dem Sand gesucht; die Flaschenreste und „meinen“ bis dahin gesammelten Müll lagerte ich neben den Handtüchern zwischen, um schnell noch ein paar Kippen einzusammeln. Bis ich zurück kam, hatte Monsieur schon alles entsorgt. Insofern nur ein Kippenfoto. Aber Sie wissen auch so, wie eine zerbrochene Bierflasche aussieht, denke ich. Wie lange Kippen wirklich brauchen, bis sie abgebaut sind, weiß ich nicht, 400 Jahre scheint mir etwas hochgegriffen, viele sahen schon ziemlich zerfasert aus, aber schön ist es dennoch nicht. Es gibt in Cannes sogar irgendwo rauchfreie Strände, ich müsste mich mal informieren, ob das wirklich funktioniert, denn hier wird immer noch wahnsinnig viel geraucht. Ich folge auf Instagram einer netten Seite, die @ImfrenchbutIdontsmoke heißt. Schicke Schwarzweißfotos aus den Sechzigern (nicht nur) von (überwiegend) französischen Stars, allesamt rauchend. Daran hat sich bis heute wenig geändert.

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13 Kommentare zu Der Fischer, der Strand, die Kippen und das Meer

  1. Marion sagt:

    Wie sammelst und du? Gummihandschuhe? Müllkralle?

  2. Mumbai sagt:

    Mir blutet das Herz wenn ich diese verschmutzten Straende sehe. Same here….
    Hunde sind nicht erlaubt, aber wem kuemmert’s, ganze Kolonien laufen unbeaufsichtigt am Strand herum und hinterlassen wo es noetig ist ihr „Geschaeft“. Dazu kommen natuerlich die Kippen, Plastiksackerln, hinterlassene od. verlorene Gummischuhe etc.
    Da geh ich doch lieber in den Pool….mag Ihren amuesanten Schreibstil, einfach erheiternd zu lesen.

    • dreher sagt:

      Verzeihung, ich habe vergessen, diesen Kommentar freizuschalten!
      Cannes wird mich demnächst abmahnen, wenn ich so ein Negativimage der Strände verbreite, fürchte ich.
      Hunde sind hier nur außerhalb der Saison am Strand, nicht gerade erlaubt, aber zugelassen. In der Saison gilt ein strenges Hundeverbot.
      Unser Strand hat, wie ich gerade erfahren habe, man glaubt es kaum, ein Eco-Label!

  3. Ute sagt:

    Irgendwie muss ich bei Frankreich und Kippen immer denken an:
    „Gauloises -Liberté toujours“
    Passt zu einem meiner Bilder über „die Franzosen“…
    :-)

    • Marion sagt:

      Haha, ja die Werbung funktioniert, die rauche ich auch seit Jahr und Tag und jedes Mal verspüre ich diesen Hauch von Freiheit :-)

    • dreher sagt:

      Oh ja, die hat gut funktioniert, diese Werbung, ich habe da auch noch Sehnsuchtsbilder von verliebten Paaren im Kopf, die nachts auf einem Balkon einen Film an der Hauswand ansehen und von einem wuscheligen Typ im Pyjama… hat mich genauso geprägt wie „Ich geh meilenweit für Camel Filter“ – habs trotzdem nie geschafft Raucherin zu werden.

  4. Caroline Bahri sagt:

    Vor einigen Jahren hat das Tourismusbüro Aschenbecher am Strand verteilen lassen. War eine gute Idee, aber ich weiß gar nicht, ob das heute noch so ist. An Palm Beach, wo du deinen toten Händler hattest, sind übrigens Hunde und auch das Rauchen verboten. Wenn jemand sich nicht daran hält, erntet er böse Blicke und auch Kommentare von den Strandtuch-Nachbarn.

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