Eine Stunde – ein Kilometer

Heute machten wir einen Spaziergang in die andere Richtung. Der Naturpark ist (noch) zugänglich, das ist sehr angenehm. Es waren allerdings viele Menschen unterwegs. Spaziergänger und Spaziergängerinnen jeden Alters mit Hunden und ohne Hunde, mit Kindern und ohne Kinder, und Kombinationen (mit Hund und Kind), Jogger*innen, Sportler*innen, Mountainbiker*innen.

Der Herbst in Südfrankreich, zumindest hier an der Küste, ist farblich weiterhin blau und grün. Bäume mit sich verfärbendem Laub sieht man wenige. Hier der Feigenbaum, den Sie von meinen Frühjahrsspaziergängen schon kennen. Feigen habe ich dort allerdings nie gekostet.

Kürzlich ging es bei Herrn Buddenbohm um Laub (er sammelte es mit seinem Sohn) (es ist wohl doch schon was her, ich habe es jetzt auf die Schnelle nicht mehr gefunden) es ging dort unter anderem um Varianten von Bäumen, die von der Rinde, sagen wir, eine Buche sind, vom Blatt aber plötzlich ein Ahorn (also so in etwa, vielleicht haben Sie es auch gelesen, dann wissen Sie, was ich meine). Im Naturpark fand ich jede Menge Eichen mit nicht Eichentypischen Blättern. Zwei davon sind immergrün. Es hat mich dazu gebracht, Eichen bei Wikipedia zu googlen – meine Güte!

Mimosenarten gibt es auch unzählige im Park. Die Mimosen haben schon Knospen!

Eine Besonderheit ist der Arbousier oder auf Deutsch der westliche Erbeerbaum, der Blüten, unreife und reife Früchte zur gleichen Zeit trägt. Die Früchte sind „genießbar“, leicht süßlich, ich mochte sie aber trotzdem nicht.

Kürzlich kam der Film Mikrokosmos (wieder) im Fernsehen. Einen Moment Abtauchen in Natur. Sehr gemocht.

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7 Responses to Eine Stunde – ein Kilometer

  1. Sunni sagt:

    Was für schöne Herbstfotos! Wir fanden hier in einem Park Knospen an den Kastanien, ganz prall und glänzend, wie bereit zum Öffnen im nächsten Regen. Aber jetzt schon unter 0°, da wird es wohl nichts werden. Herzlich, Sunni

  2. Ute sagt:

    Ooooh…Mikrokosmos…
    was waren mein damals noch nicht Mann und ich begeistert, als wir den hier im Programmkino gesehen haben…
    Beim Trailer war ich gerade wieder so gebannt, dass ich fast das Atmen vergessen habe…😍
    Sofort den Film im Internet gesucht, wird demnächst geguckt😁
    Dankeschön für diese wunderbare Erinnerung 🤗

    • dreher sagt:

      Gerne, freue mich, wenn der Film so viel Freude auslöst. Ich habe den damals auch in einem Programmkino in Köln gesehen. War damals super beeindruckt von der Geburt der Schnake (Stechmücke) gewesen. Das war diesmal weniger stark, aber ich habe heute einen viel stärkeren Bezug zur Natur als damals und war jetzt viel ergriffener.

  3. Marion sagt:

    Trotz Spaziergängen im 2. Teil-Lockdown klappt es bei mir immer noch nicht besser mit dem Pflanzen bestimmen 😒. Na ja, dafür kriege ich den Kopf dabei etwas frei…

  4. Mumbai sagt:

    danke fuer die Verlinkung von „Mikrokosmos“…eine tolle Ode an unseren wunderbaren Planetn, auch die Vertonung, alles so abgestimmt. Die Natur ist unser bester Lehrer und Heiler.

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