Eine Stunde ein Kilometer

Heute Morgen kleiner Spaziergang (eine Stunde im Einkilometerradius) kurz vor dem Regen. Einmal quer durch den Suquet bis zum Meer. Kleiner Kaffee im Stehen und zurück.

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9 Responses to Eine Stunde ein Kilometer

  1. Mumbai sagt:

    Alles koennte so schoen , so friedlich sein. Die Regeln in F sind ja inhuman. Bei uns in
    Spanien darf man noch jdzt. spazierengehen und sich zu einem Kaffee treffen, obwohl
    nicht mehr so viele Lokale geoffnet sind wie frueher. Dennoch, ich warte sehnsuechtig aber auch mit Spannung auf „das Leben danach“, was/wie immer es sein wird.

    • dreher sagt:

      Ich fürchte in Spanien wird es auch wieder strenger werden – auf das Leben „danach“ bin ich auch gespannt – vielleicht gibt es nur ein Leben „damit“?!

  2. Sunni sagt:

    Oh, Cannes fast ohne Menschen. Aber das Meer, das tröstliche, und Kaffee und Imbiß, das wärmt ein wenig. Hier sind alle Restaurants und Cafes geschlossen für den Betrieb innen, dürfen aber verkaufen zum Mitnehmen oder sie liefern. Es gilt ein Beherbergungsverbot, was viele nicht verstehen wollen. Es geht nicht darum, Menschen die Freude zu nehmen, es geht darum, das Treffen von vielen Personen in einem Raum zu verhindern, was sich nun natürlich an stille Orte (wir trafen zwei in der Rhön am WE ganz offensichtlich) oder ins eigene Heim verlagert (was keiner kontrollieren kann). Wie man dann allerdings 20 000 Menschen sich treffen lassen kann, ohne MNS, ohne Abstand, der größte Teil mit ungeklärten Übernachtungen!!, und man die Dinge laufen lässt, mehr oder weniger, macht mich wütend, denn genau diesen Personen verdanken wir das Jetzt und das Danach, und das wird nicht schöner werden. Man darf hier ungehindert spazieren gehen oder an einen Ort fahren, wo man wenige bis gar keine Menschen trifft und dort stundenlang laufen, wenn man nöchte. Leider wird im Supermarkt viel zu wenig kontrolliert, und über die unseligen Atteste aus dem Internet für 50€ von Ärzten, denen man die Aprobation entziehen sollte, muss man nicht reden. Wer so krank ist, dass er ein Attest braucht, muss eben zuhause bleiben. Wer näheren Einblick in die Krankenhauslandschaft hat, wird das unterstreichen, alle anderen machen, was sie wollen. Und so ziehen wir uns immer mehr zurück. Ihnen alles Gute, gehen Sie ans Meer und passen Sie gut auf einander auf. Herzlich, Sunni

    • dreher sagt:

      Liebe Sunni, ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Es klingt sehr befremdlich, was Sie von Ihrem Umfeld schreiben. Da bleibt vermutlich wirklich nur Rückzug oder Auszug an stille Orte.
      Passen Sie auch auf sich auf und behalten Sie den Kopf oben! Es wird wieder besser werden!
      Herzlich Grüße!

  3. Karin sagt:

    Ach Christiane, ich wünschte bei uns wären die Strassen so leer! Neueste Zahlen zeigen, dass die Schweiz im Moment die höchste Anzahl von Infizierten pro 100.000 Einwohnern in Europa aufweist, besonders schlimm hat es die Romandie getroffen. Und dennoch sind die Massnahmen weit lockerer als in Frankreich, wir können uns nach wie vor frei bewegen. Cafés, Restaurants, Kinos, Museen, Theater, und Geschäfte sind geschlossen, bis auf Supermärkte, Kioske, Blumenläden und Buchläden, auch Take-away und Lieferdienst ist erlaubt. Trotz der hohen Fallzahlen gibt es immer noch unzählige Idioten, die nicht einmal in der Strassenbahn die Maske aufsetzen, die Dose Cola oder Bier in der Hand dient als Entschuldigung. Auf einen fragenden Blick kommt dann „Je suis Suisse“ ?!? oder „Je ne suis pas infecté“. Ja, wenn man das mal so einfach wüsste! In Töchterchens Schule ist sogar vorgekommen, dass Eltern ihre Kinder in die Schule geschickt haben, obwohl eine Person in der Familie positiv getestet wurde und damit eigentlich alle in Quarantäne zu Hause bleiben müssten. Versteh einer die Menschen!
    Mangelnde Einsicht ist wahrlich ein grosses Uebel.
    On that happy note,
    Liebe Grüsse und Courage,
    Karin

    • Mumbai sagt:

      Karin bleiben Sie gesund. Auch mein Sohn lebt in der Schweiz und berichtet ueber die steigenden Zahlen und der teilweisen „Unachtsamkeit“ der Leute.

    • dreher sagt:

      Liebe Karin, es war um 9 Uhr morgens mit drohendem Regenhimmel, da geht er nicht so gern aus, der Südfranzose, wir trafen aber doch welche, aber immerhin alle respektvoll und mit Maske.
      Es klingt alles (wie auch schon bei Sunni) befremdlich, was man so aus anderen Ecken hört.
      Deine Tochter war negativ, schließe ich aus deinen Ausführungen – immerhin etwas; unser „Enkel“ wurde schon zweimal getestet, weil er Kontaktperson von positiven Schülern war, beide Male negativ.
      Liebe Grüße und Courage zu dir!

      • Karin sagt:

        Ja, negativ, Gott sei Dank! Sie geht ja immer noch mit ihren Freunden zum Skateboard-Fahren. Ich bin mir ziemlich sicher, dass da keine Masken getragen werden, aber es ist im Moment die einzige Abwechslung/Freude, die sie hat. Gerade in dem Alter, in dem man dieses „weg von zu Hause“ zum Abnabeln so dringend braucht, sind die Jugendlichen zum Daheimhocken verdammt. Diese Zeit lässt sich nicht nachholen, vielleicht erinnert ihr euch noch wieviel in diesem Alter in so kurzer Zeit passiert, wie wichtig Freunde sind, das Abhängen mit ihnen, all das ist auf Eis gelegt. Also lasse ich sie am Wochenende „frei“ und hoffe, dass sie sich nicht ansteckt. :(

  4. Reiner Wadel sagt:

    Wir haben hier am Rande des Odenwalds wunderbares Wetter, das am Wochenende zum Wandern einlud und zum Joggen in freier Natur. Es gibt keinerlei Einschränkungen in dieser Hinsicht und der Ausflug ins Freie ist unproblematisch und entschädigt für die geschlossenen Cafes und Restaurants. Nur in der Innenstadt von Darmstadt herrscht Maskenpflicht, die meisten halten sich daran.
    Mir ist wirklich unbegreiflich, warum man in Frankreich seinen Aktionskreis auf einen 1-km-Radius beschränken muss. Gilt das nur in Städten und touristischen Zentren oder auch auf dem freien Land?

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