12 von 12 im Oktober 2021

Da bin ich wieder. Nur kurz heute, 12 Fotos, wenig Text. Nur, damit Sie sehen, ich bin wieder da, und es geht mir halbwegs gut. Danke für Ihre Treue, alle Mails und Nachrichten und (Nahrungs-Umstellungs/Ergänzungsmittel- und OP-)Tipps. Ich kann Ihnen derzeit leider nicht allen persönlich antworten, aber ich habe alles gelesen und bin sehr gerührt, dass Sie sich sorgen und an mich denken! Zum Dank mache ich heute bei 12von12 mit. Sie kennen es schon, 12 Bilder vom 12. des Monats sammelt Caro von „Draußen nur Kännchen“, die heute außerdem einen runden Geburtstag hat! Das passt doch! Bon anniversaire! Herzlichen Glückwunsch von hier!

  1. Frühstück im Bett

2. Derzeitige „Nahrungsmittelergänzung“ (2 x täglich)

3. Neue Brille! Seit Samstag. (Hat erstaunlicherweise noch keine/r bemerkt) Eigentlich sogar zwei neue Brillen, eine für Nah- und eine für Normal. Das ist die „normale“. Die Brillen sind Teil einer neuen ergonomischen Arbeitsplatz-Ausstattung. Nachdem ich neun Jahre lang immer dachte, reicht doch, in einem Eckchen und am Küchentisch … bis mir in diesem Sommer dann alles wehtat, ich viel Kortison brauchte und Krankengymnastik, und es immer noch nicht so richtig gut ist. Drei Wochen nicht zu schreiben, und auch das Handy nur selten in der Hand zu halten, haben mir definitiv gutgetan. (Die Knie sind ein anderes Problem, kamen aber auch dazu). Ich weiß, die Haare … Friseur ist morgen dran.

4. Arbeit am neuen Arbeitsplatz: Stuhl, Schreibtisch, sogar eine ergonomische Maus habe ich jetzt.

5. Wir haben mehrere zukünftige Baustellen. Nein, das ist kein Katzenpipi, hier ist etwas undicht. Der plombier kommt vielleicht morgen.

6. Überraschend kommt Post! Die Belegexemplare der russischen Edition des 3. und 4. Duvals sind angekommen! Bin sehr begeistert!

7. und 8. Wir besichtigten heute Mittag (zur besten Essenszeit!) das Maison Bernard, un Palais des Bulles in Théoule. Es ist eines von drei Häusern in diesem Stil, die Anttti Lovag gebaut hat (und wird oft fälschlicherweise Pierre Cardin zugeschrieben, aber Cardin hat das zweite Haus später gekauft, nicht konstruieren lassen; es ist derzeit übrigens zu erwerben für (Achtung!) 350 Millionen Euro!). Man kann das Palais des Bulles hin und wieder sehr ausführlich besichtigen, es gilt dort aber strenges Fotografierverbot. Daher nur zwei eher unspektakuläre Bilder von fern und von „hinter dem Haus“ (die beiden Bulles im zweiten Foto gehören nur zu einem „Schuppen“ für Motorräder und Gartengeräte). Über dieses Haus (und die Blicke!) müsste ich einen ganzen Text machen (mir fehlt es etwas an Muße und Zeit) – es ist époustouflante, atemberaubend! Leider absolut nicht barrierefrei, ächz! (Aber das Haus wurde „organisch“ an das Gelände angepasst bzw. in die Felsen hineingebaut) Und es ist auch nicht sicher, ob man wirklich ganzjährig so leben möchte. Aber es war immer nur Zweitwohnsitz für die Familie Bernard. Ich gebe Ihnen hier einen Link zur Seite der Stiftung, die die Besichtigungen organisiert, dort bekommt man ein paar Blicke. Ein Buch über dieses Haus, seinen Architekten und seinen Besitzer (Pierre Bernard, ein Industrieller, und seine Familie) wird Anfang November erscheinen.

Hier ein relativ aktuelles Filmchen über das dritte Haus in Tourettes-sur-Loup im Hinterland von Nizza.

9. Wir essen danach an einem Kiosk mit Blick aufs Meer. Sehr leckerer Salat mit Linsen, Foto leider etwas unscharf.

Später kurze Sieste, danach telefoniere ich zweimal, arbeite noch ein bisschen, antworte auf Mails, Nachrichten und Kommentare.

10. Bis Pepita neben mir maunzt. Sie hat Hunger.

11. Es ist irgendwie sehr kalt. Die Heizung (und der Warmwasserboiler) sind en panne, kann kurzfristig behoben werden, fallen aber (seit Tagen immer schneller) alle paar Stunden wieder aus.

12. Der Gatte sieht fern, ich tippe hier, später habe ich noch eine angenehme Bettlektüre: Das sehr schön gestaltete Büchlein von Wibke Ladwig ist in den letzten Tagen angekommen. Ich freue mich sehr darauf, die neue Lesebrille mit den Geschichten aus der Heimbürokantine einzuweihen.

So viel von hier! Danke fürs Schauen und Lesen. Die anderen 12 von 12er wie immer bei Caro Kännchen.

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18 Responses to 12 von 12 im Oktober 2021

  1. Marianne Quénéhervé sagt:

    Gratulation zur russischen Edition.
    Die Umschläge gefallen mir auch sehr gut.

    Und mein Tag habe ich heute auch sozusagen in 12 Bildern erlebt.
    Habe Mal wieder, (schon wieder, ertappe mich beim Kopfschütteln) zuviel rein gepackt.

    Na dafür dürfen wir morgen den oder die Geburtstage unserer Zwillingstöchter feiern.

    Grüße von uns an Euch Beide.

  2. Hans-Georg sagt:

    Ich habe seit langem eine ergonomische Maus, kam damit auch gleich zurecht. Bin sehr zufrieden damit und habe keine Schmerzen mehr im Arm.

  3. Kapa sagt:

    So schön, dass Sie wieder da sind!! Nicht so schön der Grund Ihres Fernbleibens. Weiterhin alles Gute!
    Die Brille steht Ihnen sehr gut.
    Ich freue mich, weitere Berichte von Ihnen zu lesen Die Fotos zeigen, dass bei Ihnen noch sommerliches Wetter ist. Bei uns hier zieht der Herbst ein. Liebe Grüße aus dem Schwabenländle.

  4. Reiner Wadel sagt:

    Eine Katze und eine ergonomische Maus im Haus? Hoffentlich beißt sich das nicht. ;-)

  5. Sunni sagt:

    Wie schön, dass Sie wieder da sind. Und die Brillen sind toll. Alles andere muss man sehen. Über den Erwerb des „Häuschens“ denke ich noch nach…:-)) Herzlich, Sunni

  6. Ursula Weber sagt:

    Schön, von dir zu hören 👍
    Gratulation zu den schönen russischen Duval-Ausgaben, der aparten Brille und wunderschönen Kette und zu deinem neuen Arbeitsplatz 👋
    Gute Besserung und liebe Grüße 🍀🍀🍀

  7. Karin sagt:

    Ach, so schön die neuen Brillen! Ich habe auch endlich meine Traumsonnenbrille gefunden (ich brauch da ja optische :(), im Retro-Style, erinnert mich voll an Madonna in jungen Jahren, so ist’s halt Karin in fortgeschrittenem Alter, aber ich fühl mich wie 17 damit! :)
    Gute Büroausstattung ist echt kein Luxus sondern wie du sehen kannst, lebenswichtig! Seit ich im Home Office bin habe ich eigentlich ständig irgendeine körperliche „Baustelle“, mein Arbeitsplatz ist suboptimal, wegen Platzmangel ist aber nichts anderes möglich. Immerhin habe ich einen richtigen Bürostuhl. Dafür bin ich wegen der zu harten Maus/Mauspad ständig kurz vor tendinite, seufz.

    Für meine orthopädischen Beschwerden hat mir die Aerztin keine Einlagen oder sonstiges verschrieben sondern mir Sneakers mit sehr harter Sohle empfohlen (die kosten hier mal eben 200 Franken!). Mal sehen, ob das was bringt.

    Dir wünsche ich gute Besserung und viel Freude an Katz und Maus!
    Liebe Grüße aus Genf

    • dreher sagt:

      Lieben Dank! Toll, wenn Brillen machen können, dass man sich wie 17 fühlt!
      Ja, gute Büroausstattung ist wichtig, weiß man aber in der Regel leider erst, wenn einem alles weh tut, seufz. (Ich fand das ganze ergonomische Gedöns früher total albern und unnötig.)
      Ich trage hier Einlagen – und suche trotzdem auch „gute“ Sneakers – kannst ja mal berichten, wie es dir mit den harten Sohlen geht!
      Liebe Grüße!

  8. Ute sagt:

    Wie schön, wieder von Dir zu lesen🙃
    Ihr seht toll aus, Deine neue Brille und Du 🤩
    Oh ja, der Notebookarbeitsplatz im Eckchen, kenne ich auch… aber wirklich keine gute Idee, sich da zu vernachlässigen… Falls der Notebook Bildschirm groß genug, aber zu niedrig ist… es gibt ganz praktische Notebookständer, die man auf den Tisch und unter das Notebook packen kann, und gar nicht so teuer… okeh, man könnte auch ein paar Bücher zwischenstapeln… 😉…
    Liebe Grüße
    Ute

    • dreher sagt:

      Vielen Dank liebe Ute!
      „Oben“ in der Wohnung habe ich einen Laptopständer, „unten“ nicht, denn ich will überhaupt weg vom Laptop. Ich bleibe insgesamt dran, versprochen!

  9. Egon B. sagt:

    Bonsoir liebe Chris, ach, wieder da? Schön schön, und hübsch! :-)) Oh, Russen dürfen jetzt auch was spannendes von Dir lesen? :-) Dachte, es ist alles Richtung Osten abgesperrt- und weg-sanktioniert… Tja, die gute Bergkatze weißt es immer noch, wer die Nourriture ausrückt, wenn sie dafür extra maunzt, nicht wahr? :-) Kalt, Gasheizung angesprungen? Höchste Zeit, oder? Wer soll dann die aktuellen stolzen Gaspreise (die von unseren EU-Volllehrflaschen quasi „angeordnet“ sind) bezahlen? ;-) Zu dem PC-Arbeitsplatz, nach meiner 30-jährigen Erfahrung kann ich folgendes sagen: Damit der ganz ergonomisch sein wird und Du keine weiteren Rücken-, Augen- und Sonstnoch-Schmerzen hast – muß ein 26“ oder 27“ Breitbildschirm angeschafft werden (Achtung – ein möglichst niedriger). Den muß man ganz nach hinten stellen, die Standardtastatur an ihn Rücken, damit Du genügend Platz für eine A4-Broschüre oder zum Schreiben bzw. zum Notieren davor haben kannst. Das Notebook (was – generell – nur einen Notbildschirm für die Kurzarbeit hat) muß ganz nach links hinten, zusammengeklappt oder als Zweitbildschirm zu verwenden – nach Gout des Anwenders. Da drauf (falls das Notebook geschloßen ist) kannst Du dann – weiterhin – was, z.B. zum Ablesen, abstellen. Aber, wichtig – das Notebook soll noch genügend Luft bekommen. Am Drehstuhl kannst Du jetzt die Ellenbogenablagen wegmachen, die braucht eigentlich keiner, wenn’s richtig sein soll. Dann kannst Du auf dem Stuhl sitzend fast auf Körperkontakt an den Schreibtisch ranfahren und deine Ellenbogen direkt auf der Tischplatte abstützen. Bei weiteren Detailfragen kannst Du mich unentgeltlich und unverschuldet per E-Mail gerne kontaktieren. Eine schöne und schmerzfreie Zeit wünsche ich Dir noch!

    • dreher sagt:

      Vielen lieben Dank für die ergonomischen Tipps – noch ist hier nicht alles so, wie es soll – der große Bildschirm fehlt tatsächlich noch; das Laptop soll nur noch ausnahmsweise genutzt werden. Der Schreibtisch steht jetzt auch anders, Gegenlicht ist nämlich auch schlecht. Wir bleiben dran!

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