Hier kommen die Mimosen

Voilà. Die Husterei ist fast vorbei, es bedurfte aber doch ärztlichen Rats und verschreibungspflichtiger Mekaminte. War nich schön. Heute dann endlich erster Tag draußen! Ich habe die Kältewelle, die uns auch hier überollte, komplett inhousig verbracht und lechzte nach Bewegung. Yoga am Morgen und Spazieren in der Mittagssonne, aaah  :)

Dochdoch, hier ist es auch kalt. Natürlich frieren hier keine Flüsse zu (in Holland muss das jetzt toll sein, das Eislaufen auf den Flüssen!), aber wir haben es hier immer so um den Gefrierpunkt herum kalt. Was hier aber natürlich genauso spektakulär ist, wie andernorts zugefrorene Flüsse.

Spazieren war ich also, um endlich die Mimosen für Eva zu fotografieren und für mich und für Sie alle natürlich. Aber den Mimosen war es wohl bislang auch etwas zu kalt, sie sind ja so ganz empfindlich, darüber hatte ich letztes Jahr bereits geschrieben und erlaube mir dorthin zu verlinken, nun… denn obwohl es DIE Blütezeit ist, war es, wie Sie sehen, nicht so richtig doll und flächendeckend gelb. Auch wenn das Gelb der Mimosen nie so ein Butterblumen-Eidotter-Gelb ist, sondern mehr so ein schwefliges-Raps-Gelb. Aber selbst, wenn man nur vor einer blühenden Küken-flauschigen-Mimosenrispe steht, erfüllt einen dieses fluffige Gelb dennoch mit Wärme ;) ein bisschen immerhin…

Nun, ich war bislang immer noch nicht im Tanneron wandern, einen Mimosenzüchter habe ich auch noch nicht besucht und Mimosenlikör habe ich auch noch nicht gekostet. Es bleibt also noch was zu tun ;)

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

21 Antworten auf Hier kommen die Mimosen

  1. Rosalinde sagt:

    sind ja total niedlich die kleinen gelben Puschels, hier im Münsterland noch kein gelb zu sehen, aber zur Zeit auch frostfrei, wir hatten gefühlte minus 200 Grad. Liebe Grüße

  2. christiane sagt:

    Diese Mimosenfotos sind im wahrsten Sinne unglaublich. Ich komme gerade aus einem noch immer eiskalten Wochenende in Heidelberg und habe dort zum ersten Mal in meinem Leben einen zugefrorenen Neckar gesehen!!! Er war zwar nicht begehbar, aber doch mit einer praktisch geschlossenen Eisschicht bedeckt. Mehrmals am Tag fuhr ein Eisbrecher den Neckar hoch und runter und schob die das Eis in Schollen zu bizarren gezackten Hügeln zusammen. Dazu gab es eisblauen Himmel und einen tollen Blick von der Uferstraße zum Schloss und zum Königsstuhl.
    Man munkelt, der Neckar könne jetzt zufrieren, seit Obrigheim abgeschaltet wurde.
    War jedenfalls ein schönes Erlebnis, den Neckar so zu sehen!
    Und hier im Norden war es natürlich auch wunderbar, über geflutete und zugefrorene Wiesen und Seen zu spazieren, bei Sonne satt.
    Jetzt ist die große Kälte erst mal wieder vorbei und ich bin über den Bremer Niesel grad nicht böse, diese Eiseskälte ist ja auf die Dauer nicht gut zu ertragen. Gestern habe ich die ersten Schneeglöckchen im Garten gesehen; aber Mimosen wären mir jetzt wirklich noch lieber.

    • dreher sagt:

      liebe Christiane, ich hab auch so ein Foto vom Neckar geschickt bekommen :) sehr schön!
      ich persönlich habs zwar lieber kalt als nieselig, gebe aber zu, dass ich dieses Jahr froh bin, nicht mehr in den Bergen zu sein … gefühlte -200 Grad, liebe Rosalinde, hatte ich da oben ein paar Jahre lang, uff…
      viele Schneeglöckchen (gibts hier nicht), viel Himmelblau und etwas puscheliges Mimosengelb in den deutschen Norden :)

  3. Rosalinde sagt:

    Liebe Frau Dreher, vielen Dank für blau und gelb und viel Spaß im Tanneron.
    War dort letztes Jahr mit meinem Mann, mein Monsieur liebt den Ort/Gegend Tanneron. Haben hier auch andere Wanderer kennengelernt. Freuen uns schon auf Ihre Eindrücke von dort oben. Alles Liebe.

  4. Sabine sagt:

    Wir waren von zwei Wochen in der Normandie, fast schon Bretagne. Dort fingen die Mimosen auch an zu blühen, mussten dann aber wegen des Kälteeinbruchs in weiße Schutzkleidchen gehüllt werden. Aber auch die Kamelien standen in voller Blüte, riesige Büsche in rosa, rot und wunderschön! Nach dem grauen Tagen hier war das vielleicht eine Wonne! Aber jetzt zeigen sich hier im Bergischen Land die Krokusse und Schneeglöckchen. Freunde, es wird …

    • dreher sagt:

      Echt? Mimosen im Nooorden? Und Kamelien?

      • Sabine sagt:

        Die Mimosen waren eher vereinzelt, aber die Kamelien sind dort sehr verbreitet. Ich war auch sehr erstaunt. Aber die Winter auf der Halbinsel Cotentin sind relativ mild. Wir waren jetzt zum zweiten Mal Ende Januar / Anfang Februar dort (im Sommer schon mehrere Male) und es ist immer wieder fein :-)

        • dreher sagt:

          ah, hab grad mal geschaut… :)
          Aber… ist in La Hague nicht die Wiederaufbereitungsanlage… ?! mildes Klima?! *nicht hauen* ;)

          • Sabine sagt:

            Nee nee, das milde Klima kommt von den Einflüssen des Golfstroms. Aber so weit oben (wie La Hague) sind wir nicht. Ist ein kleines Dorf mit 300 Einwohnern, d.h. die Wohnung ist auf einem wunderbaren Ferienhof, nicht sehr weit von Granville entfernt. Und in Granville hat sogar ein Rosenmontagszug Tradition ;-)

          • dreher sagt:

            dann bin ich ja beruhigt ;)

  5. ichbins sagt:

    Bei diesen wunderbaren Fotos werde ich im ersten Augenblick ganz neidisch – im Rheinland alles grau in grau. Aber wenn wir dann am kommenden Montag die Mimosen traditionell in den Strüssjer am Rosenmontagszug wiederfinden, ist dieses böse Gefühl schnell vergessen. Wir ersetzen den blauen Himmel durch rosarote Brille mit Blick auf sehr viel bunte Kostüme und senden dann einen nicht mehr neidischen Gruß nach Cannes.

  6. Angela sagt:

    Wie wunderbar – Sie sind wieder gesund!! :-)
    Und wie wunderschön – die Mimosen…! (ach… ach…)
    Wenn Sie sich an den Mimosenliquer trauen (die Taste zwischen j + l ist arbeitsunwillig… pardon! Da ist dann immer creative Schreibweise gefragt…) , dann schreie ich schon mal „Hiiii-ee-rrr!“ für ein Probe-Lesen der Probierstunde! :-)
    Ansonsten: Fröhliches Yoga am Morgen und genussvolles Spazieren am Mittag!
    Liebe Grüße aus dem „Es hat jetzt nur noch -2°“-Süddeutschen zu Ihnen!

    • dreher sagt:

      *lach*, die Idee einen Text ohne „k“ zu schreiben, ist verloc*k*end, äh, tja, … ojeh, dann muss ich das wohl alles machen, dabei wollte ich am Wochenende lieber zu einem Antik-Wäsche-Stoff-Schätzchen-Marché gehen, auch wenn ich nix nähen kann, einfach zum Schauen und vielleicht alte Knöpfe finden… na, mal sehen… ;)

      • Angela sagt:

        Oh nein, bitte gehen Sie Wäsche gugg’n!!! (Muss ja nicht immer alles sinnvoll + nützlich sein; manchmal soll’s ja auch einfach nur mal nett sein dürfen, oder?!? ;-) )
        Und… na ja …*schiefgrins* …Texte mit „der Buchstabe zwischen j+l“-freiem Inhalt sind auf Dauer leider echt anstrengend. Und vielleicht, weil man becanntlich mit seinen Herausforderungen wächst, melden sich seit geraumer Zeit auch schon „f“ und „i“ zum freiwilligen Herausforderungschallenge… *seufz*
        Viel Spaß bei der Wäsche (also: beim Gugg’n!) und sonnige Grüße! :-)

  7. Eva sagt:

    Liebe Christjann, danke fuer die wunderschoenen bilder. War ein paar Tage im kalten und sehr schoenen Venedig. Da gab’s keine Mimosen sondern eine zugefrorene Lagune! Herzliche Gruesse, Eva

  8. Pingback: Alle Jahre wieder … die Mimosen | Au fil des mots