Sonntagsspaziergang

GegenlichtEs war lange so mild, dass bei uns im Garten schon die Narzissen blühen UND der Mimosenbaum zeigt erste Ansätze seiner gelben Flaumbällchen. Wir gingen am Sonntagnachmittag daher bei schönstem Sonnenschein Richtung La Croix de Garde, um mal zu schauen, wie weit die Mimosen da so sind. Kaum angekommen, zog es sich zu und wurde gewittrig dunkel. Fiel aber kein Tropfen Regen, Schnee natürlich auch nicht. Wo denken Sie hin. Côte d’Azur verpflichtet.

La Croix de GardeUnd JA, es gibt schon knallgelbe Mimosenbäume, allerdings sind es „Kulturmimosenbäume“, die irgendwann extra angepflanzt wurden, und sie stehen in Gärten.

KulturmimosenIm Naturpark ist es bislang nur grün, die Mimöschen sind noch ganz klein. War aber trotzdem schön.

Grünk800_dsc01556MimöschenWir werden das natürlich weiterhin beobachten.

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12 Antworten auf Sonntagsspaziergang

  1. Uschi sagt:

    Schööön!
    Hier schneit es gerade. Liebe Grüße aus Nordbaden.

  2. Eva sagt:

    Wie immer: Danke!
    Grüße aus dem Schnee,
    Eva

  3. Sunni sagt:

    Hach, Hoffnungsschimmer! Danke! Sunni

    • dreher sagt:

      Ja, es gibt Hoffnung! (zumindest in der Natur) Ich erinnere mich an deutsche Winter (zur Zeit des Waldsterbens) wo ich tatsächlich Angst hatte, die Bäume würden im Frühjahr nicht mehr grün werden …

  4. Caroline Bahri sagt:

    Ja, auch hier in Antibes kann man schon die Mimosen sehen. Und heute ist kein Wind, also werde ich heute zum place d l’Etang, zum boules und ein bißchen am Strand gucken. Schönen Tag, wünsche ich

  5. Na das ist mal ein Kontrast-Programm für uns hier. Dort schon die sonnigen Büschelchen und hier Schnee,Eis und eisig klirrender Wind bei heute Minus 12 Grad, mit Aussichten bis zu Minus 20 fürs Wochenende. Da wärem ich mich doch lieber an den gelben Pompons auf.

  6. Hallo Christiane,

    Rechthaben à tout prix gehört nicht zu meinen prägenden Eigenschaften. Normalerweise. Möchte ich hoffen. Nichtsdestotrotz möchte ich mir erlauben, Sie daraufhinzuweisen, daß in Frankreich alle Mimosen eher angepflanzt sind. Zumindest gehört die Mimose bei uns, das Gewächs, welches die Franzosen „mimosa“ nennen, nicht wirklich zur ursprünglichen Flora Frankreichs. Was, nebenbei bemerkt, ist schon wirklich ursprünglich? Heutzutage? Die Mimose bei uns ist ein Abkömmling der Mimosen aus dem Park des Château de Malmaison. 1804 angepflanzt von Napoleons Gattin. Mitbringsel aus Australien eines aufmerksamen Untertanen. Kann man nachlesen in einem Beitrag von alleinerzieher – http://diehl.fr/pseudomnesie/. Abgeschrieben bei wikipedia allerdings. Ob das also so stimmt?

    Liebe Grüße,
    Bertram

    • dreher sagt:

      Mir liegt es natürlich auch völlig fern, Recht haben zu wollen, lieber Bertram, aber, dass die Mimose ursprünglich aus Australien stammt, weiß ich und wissen sicher auch meine treuen LeserInnen, denen ich das schon 2011 im ersten Text zur Mimose erzählt habe. Dass ich dieses Mal also verkürzend von „angepflanzten“ Garten-Mimosen schrieb, mag uns verziehen werden, immerhin schreibe ich jedes Jahr über diese gelben Puschelbällchen, allmählich wissen wir alles über die Mimosen, dachte ich, aber nein, bei dir erfahren wir (auch dank Wikipedia) doch noch Neues, insbesondere all die unaussprechlichen Fremdwörter, um die diversen Charaktereigenschaften der so schrecklich empfindlichen Mimose zu benennen. Danke dafür! Und gegrüßt von Mimose zu Mimose … Christiane