Morgen ist ein guter Tag

Eigentlich sagte sie „tomorrow is a good day!“ und bat darum, den Mietvertrag am Donnerstag schon zu unterzeichnen und nicht erst am Wochenende. Nicht weil es der 11. war, sondern weil es ein Donnerstag war, so viel habe ich verstanden. Es kann auch sein, dass dieser Donnerstag noch andere bedeutsame Tugenden hatte, die ihn zu einem glücksverheißenden Tag in Sachen Mietvertrag oder Wohnungsübernahme machten. Sie strahlte und bedankte sich mehrfach, dass wir ihrem Wunsch nachgekommen sind. Jetzt müsse sie nur noch die Milch überkochen lassen, sagte sie zum Abschied, auch das bringe Glück in der neuen Wohnung. Ich war ehrlich gesagt nicht begeistert davon, dass nun gleich das nagelneue Induktionskochfeld mit übergekochter Milch verklebt sein würde, aber ich wollte dem Glück in der neuen Wohnung auch nicht im Wege stehen. Nicht alle Kulturen haben es mit Brot und Salz. Es war mir nicht ganz klar, warum überkochende Milch Glück bringt, ich versuche das in der Regel zu vermeiden, denn es ist ja kein unwahrscheinliches Unterfangen, dass Milch überkochen wird, wenn sie nur lang genug kocht. Ich meine, wäre es unsicher und gelänge es nur hin und wieder, würde ich verstehen, dass man der Milch gebannt zusieht und sich fragt: Wird sie es schaffen? Aber wenn sie auf jeden Fall überkocht, wo ist das Wunder? Das Glück?

Ich habe das mit der kochenden Milch im Internet gesucht, um es besser zu verstehen. Hier noch ein Link auf Facebook (Sie müssen dort ein bisschen nach unten scrollen, die Hauseinweihung fand am 3. September 2018 statt). Jetzt habe ich weniger Angst um das Induktionskochfeld, es wird nämlich ein kleines Feuer auf dem neuen Fußboden gemacht (hmhm, soso) und mit diesem Holzfeuerchen ist es vielleicht auch schwieriger die Milch zum Überkochen zu bringen. Überfluss, Fülle soll es bedeuten und im übertragenen Sinn Glück. Auf jeden Fall muss die übergekochte Milch dann noch in und um die Wohnung verstrichen werden. Das hatte sie uns nicht gesagt. Ich rieche schon die ranzige Milch, wenn ich daran denke. Mal sehen, was die Nachbarn dazu sagen. So schlimm wird es aber vermutlich nicht werden, vielleicht genügt ja auch ein symbolisches Tröpfchen am Türrahmen.

Der Plastikgarten konnte bei dieser Gelegenheit inspiziert werden, und die echte Natur schlägt sich tapfer, ich sehe es mit Zufriedenheit, aber ich habe meine Hand nicht im Spiel, ich schwöre!

Heute morgen war ich zum ersten Mal seit drei Monaten wieder in dem großen Supermarkt einkaufen. Ich ließ mich von einem Einkaufsgutschein ködern und hoffte außerdem, eine bestimmte Schokolade zu finden, die in den kleinen Supermärkten seit Wochen nicht vorrätig ist. Ich fuhr ganz früh, gleich zur Öffnung um halb Neun wollte ich da sein. Ich war dann doch nicht ganz pünktlich und es war um Neun Uhr schon ziemlich voll. Das bin ich so nicht mehr gewöhnt und ich war echt ein bisschen aufgeregt und gestresst. Für Sie ist es vielleicht nichts Besonderes mehr, aber vielleicht ist es noch interessant für die Urlauber, die ab Montag wohl wieder kommen dürfen. Es hat sich, zumindest in diesem Supermarkt (ein kleiner Hypermarché) nämlich viel geändert. Es gibt nun einen Aufzug, der nur nach oben fährt (von der tieferliegenden Garage) und einen anderen am anderen Ende des Ladens, mit dem man wieder nach unten kommt. Es dürfen immer nur zwei Einkaufswagen und möglichst auch nur ein Mensch pro Einkaufswagen, also insgesamt zwei Personen, in den Aufzug.

Man möge ohne Kinder kommen steht noch am Aufzug. Ich weiß noch nicht, ob ich das eher unfreundlich oder „vernünftig“ finde. Der geforderte Abstand ergibt sich fast zwangsläufig mit den überdimensionierten französischen Einkaufswägen, chariots heißen die übrigens.

Es gibt jetzt auch zwei Orte mit Einkaufswagen: dort, wo man die frischen, desinfizierten abstöpselt und dort, wo man die gebrauchten wieder parkt. Im Geschäft tragen alle Masken, nur nicht die Kassiererinnen, die aber jetzt hinter langen und hohen Plexiglaswänden sitzen. Im Laden haben sie die Zeit, in der ich nicht dort war, genutzt, um so gut wie alles anders anzuordnen. Der Käse und die Butter und die Milch und der Schinken sind woanders und ich finde nichts mehr, brauche länger, irre herum und auch das stresst mich. Alle sind gestresst scheint mir und alle wollen nur so schnell wie möglich wieder weg. Ich rege mich zum x-ten Mal darüber auf, dass die Nachfüllpackungen mit Waschmittel oder Flüssigseife und Duschgel teurer sind als das Original. Das immerhin ist wie immer. Die Schokolade, eigentlich eine Dessertschokolade, also eher nichts Feines, ist auch hier nicht vorrätig. Gähnende Leere bei der Dessertschokolade in allen Geschmacksrichtungen. Hamstern jetzt alle Dessertschokolade um Schokokuchen zu backen? Gibt es einen Einbruch bei der Kakaoversorgung?

Ich wollte auch gerne besonderen Saft kaufen, den ich nicht überall bekomme, aber auch da war die Auswahl heute begrenzt. Ich kaufte daher einen Smoothie. Ich mag die Marke trotz der Plastikflaschen gerne, nicht nur weil die Säfte lecker sind, sondern auch weil sie so drollige Texte auf die Flaschen schreiben. Kürzlich erzählte Herr Buddenbohm von seiner Lesesucht, ich kenne das so ähnlich von mir auch. Ich lese alles. Immer. Überall. Ich hatte mal einen schweizerischen Übersetzer-Freund, der bei COOP dafür verantwortlich war, die Aufschriften auf Lebensmitteln in drei Sprachen (italienisch, französisch und schweizerdeutsch) zu verfassen, und auch dafür, zu sorgen, dass sich alles inhaltlich glich und dass vor allem keine der Sprachen mehr Platz einnahm (schon schwierig genug). Wir waren einmal zusammen in Italien in Urlaub und er las begierig auf der Suche nach Inspiration die italienischen Aufschriften auf Butter und Joghurt und was weiß ich; ich erinnere mich noch an ein Sonderangebot mit Aufkleber: „prezzo con amore“, also wörtlich „Preis mit Liebe“ und er war total begeistert und gleichzeitig frustriert, weil diese italienische Art Sonderangebote anzubieten so schön sei, aber leider könne er das nicht nehmen, weil man das den Deutschschweizern nicht anbieten könne, die hätten keinen Sinn für „prezzo con amore“. An ihn muss ich immer denken, wenn ich die Texte auf den Saftflaschen lese: Bei den Inhaltstoffen steht, dass keine Gartenzwerge drin seien oder man bekommt ein Kompliment, dass man „genauso cool sei wie ein Katzenbaby, das sich als Einhorn verkleidet hat“ und am Ende findet man immer den dezenten Rat: mangez des brocolis.

Was ich übrigens nicht mehr kaufe ist Wasser, weder das gute stille Wasser aus den Vogesen noch das leicht prickelnde Mineralwasser für Monsieur, wir haben uns tatsächlich an das stille Leitungswasser gewöhnt. Reicht.

Auch wenn das System mit den getrennten Aufzügen, zumindest morgens zwischen Neun und Zehn, eher gut funktionierte, hat mich das Ambiente im Laden ziemlich gestresst und ich weiß nicht, ob ich da sobald wieder hin muss.

Gestern und heute hatten wir den „Enkel“ zum Essen, alles wird wieder normaler, wochenlang haben wir uns gemieden, nicht aus Antipathie, sicher nicht; er hat sich für das Essen revanchiert, indem er mir den Drucker wiederbelebt hat. Zumindest mit USB-Kabel kann ich jetzt wieder drucken. Ohne Kabel ist der Drucker verloren im Internet-Universum. Ich habe Tage damit verbracht und es nicht hingekriegt, und den Drucker dann vor ein paar Monaten resigniert ausgeschaltet; den Enkel hat es aber immerhin auch zwei Stunden und viel schnelles Getippe gekostet, es war also nicht nur ein doofer Klick, an den ich nicht gedacht hatte. Das tröstet mich etwas.

Heute hat es geregnet. Die ganzen letzten Tage regnet und stürmt es schon. Dazwischen scheint mal kurz die Sonne, aber kaum haben wir das Sonnensegel aufgespannt, schon hänge ich es ab, weil es sich mit Regen vollgesoffen hat und schwer wie ein Elefant über dem Tisch hängt. Ich sage es immer wieder, die Götter sind mit uns und passen auf, dass sich draußen nicht zu viele Leute tummeln. Der Gatte war heute in einer Regenpause trotzdem bei einem Flohmarkt (vergaß seine Maske, konnte aber vor Ort eine erstehen), fand aber zum ersten Mal in der Geschichte der Flohmarktbesuche nichts. Gar nichts. Ich mache ein Kreuz in den Kalender. „Morgen ist ein guter Tag“ passt auch zur Corona-Lage: Morgen Abend wird unser Präsident öffentlich das verkünden, was alle Spatzen schon von den Dächern pfeifen: Die Grenzen nach Frankreich werden ab Montag, den 15. Juni wieder offen sein. Für die Details verweise ich gerne wie gehabt auf Hilke Maunder und ihren Blog. Falls Sie Hilke für ihren Blog und ihre Arbeit dankeschön sagen wollen, käme es zur rechten Zeit, Hilke braucht nämlich unsere Unterstützung. Sie ist freie Journalistin und sämtliche Aufträge für dieses Jahr sind ihr weggebrochen.

In diesem Zusammenhang danke ich von Herzen Christin J., die mir als Dank für meinen Blog diesen feinen selbst produzierten Little Crab-Wermut zukommen ließ. Bitterer und trockener und interessanter im Geschmack als die italienischen Vermouts, die man im Allgemeinen so kennt. Ich werde ihn den Gästen mal mit Tonic und Rosmarin anbieten oder mit Champagner, Himbeeren und Rosenblättern …

Ich bin in dieser Woche meinem ersten Verschwörungstheoretiker begegnet. Ich will das, was er glaubt, gar nicht erzählen, aber ich war so ernüchtert, denn ich mag den Mann, der auch noch mein Osteopath mit den heilenden Händen ist, so gern. Vielleicht hat es deswegen diesmal nicht geklappt, denn ich habe immer noch Rückenschmerzen.

Nächsten Mittwoch gibt es ein ZDF-Auslandsjournal zur Lage in Südfrankreich und Italien – die Autorin wurde zur Lage in Cannes interviewt, ich weiß nicht, wieviele Sekunden es letztlich werden, aber falls Sie reinschauen wollen, nur zu – ich kann es live leider nicht sehen und kann hier auch erst den Link nach der Veröffentlichung reinsetzen. Die Journalisten erzählten übrigens, dass das Flugzeug bis auf den letzten Platz besetzt war. Nix Distanz. Und man braucht wohl eine chirurgische Maske, wenn man in den Urlaub fliegen will, die hübschen Stoffmasken werden nicht akzeptiert.

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19 Kommentare zu Morgen ist ein guter Tag

  1. Croco sagt:

    Das freut mich doch sehr, dass die Botanik gewonnen hat. Der Wind und die Vögel bringen Samen dahin, wo sie wollen. Kann das Plastikdingens nicht rausgerupft werden, wenn da jetzt andere Leute wohnen?
    Im Supermarkt habe ich ähnliches erlebt. Möglicherweise fehlen die importierten Waren und man muss nur warten?

    • dreher sagt:

      Leider gehört der Garten ausschließlich der Hausmiteigentuemerin, wir können nur hoffen, dass er bald wieder von alleine in einen natürlichen Zustand kommt 🌱🍃💚

  2. FrauC sagt:

    In Deutschland steht auf dieser Smoothiemarke, dass keine Gummienten drin sind. Ich hoffe, dass sie dann nicht statt dessen Gartenzwerge verarbeiten!

  3. Einkaufen stresst mich auch, egal, ob im kleinen Laden oder im Supermarkt. Ich versuche, der Situation und den Menschen mit einem Lächeln zu begegnen (trotz Maske hoffe ich immer, dass etwas davon beim Gegenüber ankommt), aber spätestens beim Einpacken der Ware an der Kasse flattern mir die Nerven. Vielleicht, weil die Kasse die schlimmste Engstelle im Geschäft ist? Ich weiß es nicht.

    • dreher sagt:

      Für mich ist Kasse in Deutschland so schlimm, nicht nur weil es eng ist, sondern weil es schnell gehen muss – selbst ohne Corona und ohne Maske, stresste mich das immer wahnsinnig. In Frankreich ist vieles ärgerlich, aber an der Kasse darf man so langsam sein, wie man es braucht. Über dieses ineffiziente Einpacken und Bezahlen, das Geplauder und die Zeit, die das alles braucht, ärgern sich dann aber oft die deutschen Urlauber, die sich ihr schnelles Einpacken so antrainiert haben.

  4. Sunni sagt:

    Same here! Supermarkt ist für mich im Moment schlimm, der Menschen, die sich an nichts halten wegen, der Hetzerei, des Umräumens, des Rangierens an der Kasse und des ewigen Gedankens: Rückt doch bitte nicht so nah an mich ran mit euren Sabbermündchen und dem fröhlichen Verschwörungsküsschen links und rechts und dem lauten Gebrüll: Gell, du siehst auch keinen Virus?!!!Ja, und alles bitte ganz schnell, und ja nicht nach der Geldkarte angeln oder ein persönliches Wort zur Kassiererin…
    Ich bin so froh, wenn ich in meinem Auto sitze und wieder nachhause kann. Es ist alles etwas nervenzehrend und zerrend.
    Ich hoffe, der Garten wird wieder. Vielleicht hat die Natur schnell ein Einsehen! Herzlich, Sunni

    • dreher sagt:

      Klingt nicht gut, das Einkaufen in Ihrem Supermarkt. Derzeit wird hier in den Läden noch streng Maske getragen, von allen, und Küsschen gibt es nicht, die Verschwörungstheoretiker sind weniger wahrnehmbar. Und an der Kasse, wie oben schon gesagt, geht es langsamer.
      Einen erholsamen nervenschonenden Sonntag!

  5. Ursula Weber sagt:

    Welche Freude, von dir zu hören/lesen👏
    Gute Besserung für den Rücken ❣️🍀🍀🍀😘

  6. Ursula sagt:

    Hallo Christiane, dank Sigrid habe ich nun auch an deinem Leben teil. Vielen Dank für die täglichen Coronalichtblicke während des confinement!
    Irgendwie hab ich was verpasst: Wer ist die mit dem Mietvertrag und was ist der Plastikgarten?
    Ein Paralleluniversum irgendwo, das nur frühe Leser kennen, wahrscheinlich.
    Ich freue mich auf dein neues Buch. Die Krimis habe ich alle mit Genuss gelesen und hoffe auf Nachschub in due course.
    Herzliche Grüße aus Stuttgart, Ursula

    • dreher sagt:

      Hallo Ursula, wie schön, dass du hier bist! Danke, dass du meine Krimis gekauft und gelesen und gemocht hast! Ich arbeite an Nachschub. Deswegen schreibe ich hier jetzt seltener. Ja, Paralleluniversum. Die junge Frau, die die Wohnung gemietet hat, taucht aktiv noch nie vorher auf, ich fand die Szene aber nett. Der Plastikgarten schon. Ich suche mal die Links dazu.
      Thierry ist Mit-Eigentümer eines alten Mietshauses, ursprünglich Familienbesitz, jetzt gehört es zur Hälfte einer wohlhabenden Dame, die es gerne und mit allen Mitteln komplett erwerben möchte. Die hat auch den Plastikgarten angelegt, da er nun ihr gehört; die andere Hälfte des Hauses gehörte Thierrys Bruder, der nach und nach alles an die besagte Dame verkauft hat; das alles nachzulesen hier: http://aufildesmots.biz/2018/01/michael-kohlhaas-oder-ueber-gerechtigkeit/
      Hier taucht der Plastikgarten zum ersten Mal auf: http://aufildesmots.biz/2020/02/wmdedgt-02-2020/
      Liebe Grüße nach Stuttgart!

  7. Mumbai sagt:

    Es freute mich von Ihnen wieder zu lesen.Ja, an die Plastikgarten-story erinnere ich mich. Was Leute alles fuer Ihren Vorteil/Geld etc. tun…widerlich. Zum SM-Erlebnis
    (meine natuerlich Supermarkt) kann ich auch nur zustimmen, dass ich durchatme wenn ich wieder am Weg nach Hause bin. Ansonsten ist alles upside- down and I want a full refund for 2020.

  8. Trulla sagt:

    Ich habe die Links nachgelesen: was für eine Geschichte!
    Das alte Lied von Recht haben und trotzdem kein Recht kriegen. Auch als ungläubiger Mensch wünsche ich mir gelegentlich eine höhere Instanz, vor der diese Menschen Rede und Antwort stehen müssen, wenn schon nicht in diesem, dann doch bitte in einem anderen Leben.

    Jedenfalls verstehe ich gut, dass man entgegen den bestimmt sehr wohlmeinenden Ratschlägen gehandelt hat, weil es unerträglich ist, so viel Lüge hinnehmen zu sollen.

    Unbehaglich wird mir aber auch bei der Schilderung der neuen Mieterin. Was mag diese Esoterikerin Ihnen wohl noch bieten? Hoffentlich nur Kopfschütteln.

    • dreher sagt:

      Sie ist keine Esoterikerin sondern Sri Lankaise mit anderen kulturellen Gepflogenheiten. Sie ist reizend und wohnte als Untermieterin seit Jahren bei einem anderen Mieter mit und freut sich jetzt auf eine eigene Wohnung. Abgesehen von überkochender Milch und exotischen Gewürzen erwarten wir keine weiteren Befremdlichkeiten. Wir hatten aber auch schon wunderbare französische Mieter, die Sprengstoff und Handgranaten in ihrem Kleiderschrank aufbewahrten und die Einbaumöbel mit Kügelchenpistolen beschossen haben, andere, die die Wohnung einschließlich der Badewanne und der Heizkörper in Schwarz und Violett gestrichen haben (schwarzes Bad war da gerade so hip) und wieder andere, die keine Miete zahlen. Man weiß nie an wen man gerät.

  9. Trulla sagt:

    Verzeihung, der andere kulturelle Hintergrund hatte sich mir nicht erschlossen, aber dann ist es klar und so sei der Mieterin das erwünschte Glück herzlich gegönnt und Ihnen das entsprechend ungetrübte Mietverhältnis mit ihr.
    Andere Länder, andere Sitten eben…

    • dreher sagt:

      Ich entschuldige mich – ich habe es nicht erwähnt, dachte, es würde durch die verlinkten Seiten nach Sri Lanka selbsterklärend.

  10. Poupou sagt:

    Was für eine wundervolle Aufgabe, die Schweizer Produkte dreisprachig zu beschriften! Als in der Grenzregion mit Migros-Produkten aufwachsendes Kind habe es geliebt, die französischen und italienischen Beschriftungen zu lesen und versucht mir zu merken in der leicht naiven Annahme so würde ich irgendwann beide Sprachen können. Ich hätte nicht gedacht, dass das tatsächlich von einer Person für alle Produkte verfasst wird. Sehr interessant und vielen Dank, dass Sie mich daran erinnert haben.

    Liebe Grüße

    • dreher sagt:

      Das freut mich jetzt wiederum sehr, dass meine Erinnerung an die Arbeit von Thomas F. etwas bei Ihnen auslöste. Und was für eine nette Idee, mit dem Lesen der Inhaltsstoffe etc. Sprachen lernen zu wollen. Man könnte beim Verfassen dieser Texte vielleicht wirklich kreativer werden, leider habe ich keinen Kontakt mehr zu dem Herrn…