Je l’aime à mourir

Ein verlängertes Wochenende in den Bergen. Freitag Abend bis Montag früh. Es war das Sommerfest, das der Dorfpatronin Sainte Anne gewidmet ist, und man kann nicht nicht teilnehmen. Also, ich denke zwar immer, wenn ich „unten“ an der Küste „in der Stadt“ bin, herrjeh, das Fest kann auch mal ohne mich stattfinden, ich tue mir den beschwerlichen Weg jetzt nicht an, einschließlich der Planung und der Einkäufe, für das, was man an den paar Tagen mit allen Eventualitäten (Überraschungsgäste zum Essen) vorbereiten muss. Bleibt ja immer alles an mir hängen. Ich sträube mich also ein bisschen, wie jedes Jahr schimpfe ich „ich muss arbeiten, versteht das niemand“, aber dann gebe ich mich geschlagen, kaufe Essen für vier Tage und eventuelle Gäste, Zucker für eventuell zu kochendes Johannisbeergelee und wir fahren los. Oben bin ich wie immer sofort versöhnt, es ist so still, die Luft ist frisch, alles ist grün. Am nächsten Morgen mache ich einen üppigen Fantasie-Kartoffelsalat und stelle Teller, Gläser und Besteck auf einen Tisch bereit für die, die es für das gemeinsame Essen nicht mitgebracht haben. Monsieur hilft beim Tische aufstellen; das große Essen findet traditionell hinter unserem Haus statt; Zelte und Stühle werden ebenso vor der kleinen Kirche aufgestellt, die Messe findet dieses Jahr draußen statt und zwar schon um 11 Uhr. Eine Musikerin fällt kreidebleich aus dem Auto. Was für eine Strecke! Und sie soll jetzt singen? Ihr ist noch ganz schlecht.

Ich pflücke noch schnell ein paar Wiesenblumen für Ste. Anne und dann gehts los. Wir wissen nicht, wieviele Menschen kommen werden, aber es werden viele! Manche kommen die ganze Strecke zu Fuß mit Rucksack und Kind und Hund, manche im Auto, das sie mehr oder weniger weit unten abgestellt haben. So viele waren wir noch nie, vermutlich, weil es dieses Jahr „unten“ im Dorf aus COVID-Gründen kein Sommerfest und kein gesetztes Essen geben kann.

Wir haben einen neuen Pfarrer, er ist jung, locker und bezieht die Kinder mit ein, später auch noch die herumlungernden Jugendlichen, die eigentlich nur für den Apéro gekommen sind, und sichtlich geniert sind, dass sie etwas tun sollen, außerdem bietet er (das habe ich noch nie erlebt) einen Segen an, für die, die „aus Gründen“ nicht zur Kommunion gehen „dürfen“ (weil geschieden oder aus wasweißichfürGründen), aber dennoch ein „Zeichen“ erhalten wollen. Einige machen das, es gehen aber trotzdem auch ein paar „Geschiedene“ zur Kommunion (aber die kennt er ja noch nicht ;-) ). Dann wird Sainte Anne in einer Prozession zu ihrem kleinen Oratoire getragen, vier Frauen braucht man dafür, ich werde eine von ihnen und daher gibt es keine Fotos von der Prozession. Wir singen Sainte Anne bonne mère in unendlichen Strophen. Da wir von etwa zehn herumspringenden Hunden begleitet werden, gibt es spontan auch einen Segen für die Tiere und für alle Tiere im Mercantour (er erwähnt den Wolf aber vorsorglich nicht) und für die, die mit Tieren arbeiten. Nach der Messe gibt es einen Apéro und danach das Essen, die Tische reichen gerade so aus, die Abstandsregeln können aber nicht wirklich eingehalten werden. Alle haben etwas mitgebracht und Schüsseln mit Salaten sowie Wein werden von Tisch zu Tisch weitergereicht, die Bürgermeisterin hat Bleche mit Pizza, Pissaladière und Quiche, das Grillgut (Würstchen und Koteletts) sowie Blechkuchen zum Dessert gespendet. Ich koche später literweise Kaffee. Und die Sängerin, Elodie Atlantis, singt zur Gitarre jazzig angehauchte Songs, französische Chansons und später wird sogar getanzt.

Der Höhepunkt wird ein improvisiertes Konzert mit dem jungen Pfarrer: im Duett singen er und Elodie „je l’aime à mourir“ von Francis Cabrel. Ein Chanson, das Cabrel vielleicht seiner kleinen Tochter gewidmet hat, es bekommt einen anderen Sinn, wenn man den Pfarrer singen hört. Auf jeden Fall ist es bewegend, er bekommt viel Applaus, die Sängerin sowieso auch, sie hat ein fabelhaftes Drei-Stunden-Konzert gegeben, ohne zu ermüden! (kleine Info am Rande: der neue junge Pfarrer hat zukünftig 19 Gemeinden mit sämtlichen Weilern und allen Kirchen und Kapellen zu betreuen, von Malaussène bis Puget-Théniers reicht sein Gebiet, und er ist ebenso der Supervisor des Diakons, der eigentlich der Allgemeinmediziner des Tals ist, und der sich zusätzlich zu seiner Landarzttätigkeit um 9 Gemeinden (einschließlich der Weiler) als Seelsorger kümmert. Der Pfarrer wirkt ganz bodenständig, hoffen wir, dass er diese Belastung aushält, der letzte junge Pfarrer ist nach ein paar Jahren mit einer Krise (Depression, Burnout) gegangen.)

Ich hoffe, Sie können es in Ihrem Land hören – und falls Sie, wie ich hier, bevor das Musikvideo losgeht, mit einer ekligen Werbung für einen manuellen Ohrenschmalzentferner belästigt werden, die kann man nach drei oder vier Sekunden wegklicken (unten rechts im Video). Cabrel  ist übrigens ein sympathischer und bescheidener Mensch, der immer noch völlig skandalfrei mit seiner Familie in dem Provinznest lebt, in dem er aufgewachsen ist und dort unter anderem im Gemeinderat tätig ist.

Ich bin jetzt doch froh, dabei zu sein und gerührt, so dazuzugehören, alle begrüßen mich voller Freude, wenn derzeit auch ohne Küsschen, sie wären enttäuscht gewesen, wenn ich „in der Stadt“ geblieben wäre und „ihr Fest“ nicht mitgefeiert hätte. Und wie immer plaudert man mit allen über alles, (wie gehts dem Vater, den Tieren, den Kindern) Immer gibt es jemanden, der die „ehemalige“ Schule ansehen will, ich führe ein bisschen herum und erzähle und ich zeige auch bereitwillig die Bienen, die zwischen Fenster und Fensterladen im ersten Stock arbeiten.

Ist das nicht beeindruckend, was sie da schaffen?

Gegen 15 Uhr geht das Fest zu Ende, bis alle sich verabschiedet haben, alle Tische hochgeklappt und alles aufgeräumt ist, wird es 16 Uhr. Wir fallen in eine tiefe Sieste und schaffen es dann auch nicht, wie verabredet, abends nach unten ins Dorf, sondern machen ein Feuer an und spielen Rommée und lesen und gehen früh ins Bett.

Am nächsten Vormittag sammelt Monsieur an den zum Teil von Raupen abgefressenen Sträuchern Johannisbeeren und ich sammle Cassis, schwarze Johannisbeeren, die schon etwas vertrocknet sind, aber die dem später gekochten Gelee dennoch Farbe und Geschmack geben. Bei uns läuft das noch ganz altmodisch und Monsieur dreht den gewaschenen und aufgekochten Beerenbrei durch eine Flotte Lotte. Der so entstandene dickflüssige Saft wird mit 800g Zucker auf ein Kilo Saft aufgekocht – danach geht es nach „Gefühl“, ab wann das Gelee geliert – 25 Minuten werden angegeben, bei uns war es nach nichtmal 15 Minuten so weit.

Mittags hatten wir aber noch einen Gast zum Essen; ein junger Mann, Franzose, der elf Jahre lang in Deutschland gelebt und nun Frau und Kinder dort zurückgelassen hat – eigentlich ist es seine Frau, die genug von seinem „Exotismus“ hat und sein spontanes, geselliges, lautes und unorganisiertes „Französisch-Sein“ in ihrem wohlgeordneten deutschen Alltag nicht mehr erträgt. Es kränkt ihn sehr und rührt mich an, weil ich zum ersten Mal spüre, dass nicht nur ich in diesem fremden Land eine Anpassungsleistung vollbringe (was ich gerne mal glaube) sondern auch Monsieur und mein Umfeld müssen mich in meiner unspontanen und oftmals ungeselligen, dafür aber direkten und „unhöflichen“ Art ertragen. Abends frage ich Monsieur, ob er vielleicht auch genug von mir und meiner deutschen Art habe, aber er drückt mich fest und küsst mich und sagt, ich sei ein Geschenk des Himmels. Und das nach zehn Jahren Ehe. Je l’aime à mourir.

Wir fahren montags früh weg, zumindest wollen wir das, nachdem wir gepackt, den Gemüsegarten der Kinder ordentlich gegossen, Gas, Wasser und Strom abgestellt haben, aber dann hat das bereits gepackte Auto einen platten Reifen, alles wieder raus aus dem Auto und ein Mini-Ersatzrädchen drangeschraubt, mit dem wir jetzt hypervorsichtig die Holperstrecken bergab fahren. Wir sagen in einem benachbarten Weiler noch bei einer lieben Freundin kurz „Coucou“, bekommen Milchkaffee und selbst gemachte Zitronen-Minz-Limonade und dann tuckern wir langsam (nicht schneller als 80km/h sind mit dem Mini-Reifen erlaubt) nach Hause.

Die erste Zucchini! Hier sieht man übrigens schön den Unterschied zwischen männlichen (nicht weit geöffneten und an der Zucchini hängenden) und weiblichen (die geöffneten) Zucchini-Blüten!

Ich wollte noch so viel geschrieben haben, von Macrons neuem Kabinett, von Corona und Cannes und trallala, aber das fällt alles meinem alljährlichen Krimi-Schreiben zum Opfer. Dies ist voraussichtlich der letzte Artikel … vor dem nächsten … wann auch immer. Genießen Sie den Sommer! Bleiben Sie mir gewogen! à bientôt!

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25 Responses to Je l’aime à mourir

  1. Michael Chevalier sagt:

    Liebe Christiane,
    herzlichen Dank für diese wunderschöne Geschichte und die ebenso schönen Bilder.

    Beides hat mich sehr berührt und bewegt – ich bin gerade in einer schlechten Alternative: den 6. Tag im Unispital in Basel nach einer schweren Bandscheiben-Op. und noch kein Ende in Sicht.

    Ich höre förmlich mein Schiffchen rufen „Mickael, wann kommst du denn wieder, wir wollten doch zur St. Férréole, zu den roten Seesternen….“

    Bisous, Michael

    • dreher sagt:

      oh, mon Dieu, Michael, das tut mir aber leid! Baldige und komplette Heilung wünsche ich dir! Damit du dein Schiffchen bald wieder spazieren fahren kannst! Bises!

  2. Juergen Hollstein sagt:

    Wieder mal sehr sympathische persönliche Impressionen, merci beaucoup dafür 😉. Wir sind seit ein paar Tagen wieder in Köln angekommen und hoffen, dass wir Ende August zum 100. Geburtstag unserer Nachbarin wieder im Süden sein können.

    • dreher sagt:

      Dankeschön! Wow! Hundert! Das wird bestimmt ein großes Fest! Ich drücke die Daumen, dass Ihr reisen dürft!

  3. Eleonore Braun-Folta sagt:

    Hallo Christiane, wie schön. Gerne wäre ich bei solchen Festen dabei. Ich glaube in der Hinsicht bin ich im Herzen Franzose. Ich glaube die französische Zeit im Rheinland hat auf uns Eifeler abgefärbt.
    Habe auch Johannisbeeren gepflückt, aber einen Cassis Likör angesetzt. Ich hoffe er wird was. Mein Mann hatte letztes Jahr damit Pech.
    Meine Zucchini sind nicht so schön. Es hat hier sehr viel geregnet und die Blüten sind abgefault.
    Freue mich schon auf deinen nächsten Blog und auf dein neues Buch. Schöne Grüße Elli

    • dreher sagt:

      Danke Elli! Monsieurs Tochter hat auch Cassis-Likör gemacht, aber seitdem ich keinen Alkohol mehr trinke, mache ich weder Orangenwein noch Limoncello noch Genepi selbst – schade eigentlich. Ich drücke die Daumen, dass er euch gelingt! Liebe Grüße!

  4. Silke Baumert sagt:

    Liebe Christiane,
    ein wundervoller Artikel, der Lust auf diese Feste macht, mich an Commisaire Duval erinnert und meinen Frankreich-Traum mit Farben anreichert!
    Danke!
    Bisous
    Silke

    • dreher sagt:

      Danke Silke! Der 5. Duval ist sehr inspiriert von dem Leben da oben! Schön, wenn du es magst!

  5. ingrid sagt:

    wie schön. die posts aus den bergen sind immer so besonders. danke dafür.

    • dreher sagt:

      Danke, liebe Ingrid! Es ist (für mich) so besonders in den Bergen. Schön, wenn du es spürst und magst!

  6. Wolfram sagt:

    Und ich habe im Ohr „on n’a rien vu venir“ version Corona von Les Goguettes en Trio mais à 4.

    • dreher sagt:

      hahaha :D das kannte ich noch gar nicht! das ändert etwas an meinem Ohrwurm, der mich seit Samstag gefangen hält ;-)

  7. Croco sagt:

    Danke für das Mitnehmen ins Gebirge und für den schönen Tag und die schöne Musik.
    Der arme Kerl! Er ist zu französisch.
    In der siebten Klasse fing bei uns Französisch an, aber leider habe ich den Anfang verpasst, da ich einen Unfall hatte. So bekam ich Nachhilfe von einem Monsieur M., einem sehr netten und bemühten Familienvater, der gerade sein Studium beendet hatte und nun auf das Referendariat wartete. Seine Frau war Deutsche, und immer wieder hatte sie etwas an seiner französischen Art auszusetzen. Aber es war genau das, was ihn ausmachte, der Charme, das Leichte, die Lebenslust. Warum er sich gerade so eine strenge Frau ausgesucht hat, war mir damals schon ein Rätsel.

    • dreher sagt:

      Ich war seinerzeit auch sehr streng mit meinem französischen Freund, er war unpünktlich, vergaß Verabredungen, war stattdessen unerträglich spontan, das ging für mich alles nicht damals. Und doch… Ich glaube, man sucht immer etwas im anderen, was man in sich selbst nicht lebt… Auf Dauer geht das leider selten gut.

      • Croco sagt:

        Oder man lernt, es anzunehmen und es als Bereicherung zu sehen.
        Einfach ist es sicher nicht.

        • dreher sagt:

          Ja, aber dazu bedarf es einer eigenen relativierenden Auslandserfahrung, glaube ich. Solange man immer die Kultur des eigenen Landes als Norm betrachtet, ohne jemals selbst irgendwo „fremd“ gewesen zu sein, ist die Bereitschaft, das „Fremde“ des anderen als „Bereicherung“ anzunehmen eher gering. Unpünktlichkeit, Vergessene Termine, Überraschungsbesuche sind in Deutschland ja keine Tugenden ;-)

  8. Trulla sagt:

    Vorweg: Es ist keine Kunst, Ihnen gewogen zu bleiben. Dessen können Sie ganz sicher sein, liebe Madame. Und zudem werden Ihnen die Daumen gedrückt für die Arbeit und in regelmäßigen Abständen nachgeschaut, ob es hier wieder etwas zu finden gibt.

    Auch der aktuelle Bericht hat mich wieder wunderbar in die Atmosphäre eintauchen lassen, aber was mir feuchte Augen machte war die Liebeserklärung Monsieurs, Sie seien „ein Geschenk des Himmels“ für ihn. Das ist so schön.

    Wir hatten dieses Jahr 50. Hochzeitstag, nicht alles in unserem gemeinsamen Leben war einfach (gibt es so ein Leben überhaupt?), aber wir sagen überzeugt „besser hätte es nicht sein können“.

    • dreher sagt:

      Von Herzen Dank! Und Danke für das treue hier Vorbeischauen!
      Herzlichen Glückwunsch zu den 50. gemeinsamen Jahren! Nein, es ist nicht einfach das Leben und das Leben zu zweit und in Familie ist es auch nicht, aber ich sage ebenfalls, das Leben (hier und) mit Monsieur ist das beste, was mir passiert ist! Und ich bin auch ganz beglückt über diese schöne Liebeserklärung!
      à bientôt!

  9. Claudia Pollmann sagt:

    Liebe Christiane,
    war diese Ort früher ganzjährig bewohnt und wie viele Menschen lebten dort?
    Liebe Grüße Claudia

    • dreher sagt:

      Liebe Claudia, ja, war es! Aber das war vor dem 1. Weltkrieg. Fast alle Männer des Dorfes sind in diesem Krieg umgekommen, die Feldarbeit auf den winzigen steinernen und steilen Terrassen war für Frauen und Kinder allein zu schwer, das Dorf (und die Schule) wurde aufgegeben. Die Menschen gingen „nach unten“, in andere Dörfer und auch in die Städte.
      Es gab damals zehn Höfe, ein paar Häuser, eine Kirche, die Schule und zwei Mühlen. Wieviele Menschen dort lebten ist nur ungefähr zu sagen. Damals war es üblich, viele (Waisen-)Kinder als zusätzliche Arbeitskräfte anzunehmen. Zur Zeit, in der Monsieurs Großmutter dort Lehrerin war (Anfang 20. Jhdt) gab es wohl 25-30 „Grundschulkinder“. Also vielleicht insgesamt 100-150 Einwohner.
      Wir hatten vor ein paar Jahren dort oben Besuch eines Fotografen/Journalisten, der in den sechziger-siebziger Jahren das letzte dort lebende Bauernpaar dokumentiert hat (die in einer Schlichtheit lebten, die heute nicht mehr vorstellbar ist) und all die leerstehenden Häuser. Er konnte es nicht fassen, dass daraus so ein „lebendiges“ (Zweitwohnsitz-)Dorf geworden ist. Die Ausstellung, die er machen wollte (sterbende Dörfer) hat er dann auch nicht gemacht. Wir haben nie wieder etwas von ihm gehört. Er war, glaube ich, enttäuscht ;-)

  10. Claudia Pollmann sagt:

    Oh danke für die Informationen – gut das es wenigstens noch ein lebendiges Dorf für den Sommer ist. Eine wirklich wunderschöne Gegend aber ganzjährig zum Leben für die Menschen sicher unglaublich anstrengend. Bei uns gibt es in den Obersdorfer Alpen – also am Ende Deutschlands den Ort Gerstruben – einer der am höchsten Gelegen Orte Deutschland. Erstbesiedlung wahrscheinlich um 900 nach Christus. Die Häuser die man heute noch besichtigen kann sind aus dem 15. und 16. Jhr.. Die Bewohner sind irgendwann ins Tal gezogen. Den Ort kann man heute besichtigen. Sehr eindrucksvoll wie die Menschen damals gelebt haben.