Von hier bis ans Meer

Falls Sie es nicht live hören konnten, hier kommt der Mitschnitt des Interviews von heute früh mit Heike Knispel im WDR 4. War sehr nett übrigens! Vielen Dank nochmal!

Mein Herz blieb allerdings fast stehen, als ein paar Minuten vor der Sendung der Strom weg war, und nicht nur Licht und Ventilator sondern vor allem das Festnetztelefon ausgefallen waren. Ich habe EINMAL ein Live-Interview im Radio und es wird nicht klappen? „Mach was!“ schrie ich Monsieur an, der sagte nur „Was soll ich denn machen? Es ist im ganzen Viertel kein Strom!“ Na toll. Glücklicherweise gibt es noch das Mobiltelefon, das in der Wohnung allerdings nur bedingt funktioniert, ich blieb die ganze Zeit an einem Ort sitzen, damit der Empfang stabil blieb. Eine Stunde ohne Strom. Einfach so. Um 11.50 Uhr machte das Festnetz wieder „pling“, das Licht ging an und der Ventilator drehte sich wieder. Uff.

Herzlichen Dank für alle Mails, SMS’en, Anrufe und Kommentare, die mich erreicht haben. Wir waren nach dem Interview in Théoule, im Lieblingsrestaurant, essen. Schwierig, im Sommer in angemessener Zeit dorthin zu kommen, noch schwieriger, einen Parkplatz zu finden. Aber der lange Fußweg oberhalb des Meeres belohnt einen mit einer sagenhaften Aussicht. Das Restaurant hat keinen Blick, aber das Essen ist köstlich.


Hier noch ein Song, der es nicht in die Sendung geschafft hat und dessen Titel das Motto des Buches „Von hier bis ans Meer“ wurde: Il est où le bonheur? Il est où? Wo ist das Glück? Wo ist es denn? Die Antwort am Ende des Videos (das nicht so berauschend ist, aber naja) – Il est là le bonheur! singt Christophe Maé, il est là! und zeigt auf seinen Kopf und sein Herz.

Voilà, so viel für eben. Ich schreibe noch schnell den neuen Krimi fertig und dann mache ich auch ein paar Tage Urlaub und dann … lesen Sie wieder mehr von mir. Aber in der Zwischenzeit können Sie ja in das neue Buch reinschauen. Ich bin sicher, auch treue Blogleserinnen- und indirekte Lebensbegleiterinnen finden noch jede Menge Neues darin. Sonst wäre es ja nicht nötig gewesen, es zu schreiben. à bientôt!

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26 Responses to Von hier bis ans Meer

  1. Croco sagt:

    Was soll ich sagen? Ein schönes, sehr offenes, anrührendes Interview.
    Es stimmt, unsere Generation hat etwas Düsteres mitbekommen, was wir nicht greifen konnten. Die Angst und all das Schreckliche im Leben unserer Eltern, das nie angesprochen wurde, haben wir auf den Schultern und auf dem Herzen. Und es dauert, bis wir glücklich sind. Bei mir war das so ähnlich.
    Gestern noch habe ich gelesen: der Schlüssel zum Glück steckt innen.
    Freu mich sehr auf das Buch.

    • dreher sagt:

      Danke dir Croco. Genau so ist das. Ich freue mich, wenn du das Buch erwerben und lesen magst! Danke dafür!

  2. Eleonore Braun-folta sagt:

    Hallo Christiane, danke für den Mitschnitt. Heute morgen hat es nicht geklappt. Dieses Internet hier ist schrecklich. Die ersten Sätze kamen noch an, dann nichts mehr. Ein schönes Interview. Freu mich schon aufs neue Buch. Dauert ja nicht mehr lange. Wenn ich Theoule lese, denke ich immer an diese tolle Villa in den Bergen. Le Palais des Bulles. Da war ich letztes Jahr mit meiner Freundin. Danke für alles, Elli

    • dreher sagt:

      Danke Elli! Hier war heute morgen ja auch kein Internet, haha :D manchmal ist es eben so.
      Zu dem Palais wollte ich auch schon immer mal … konntest du es von Innen ansehen?
      Liebe Grüße!

      • Eleonore Braun-Folta sagt:

        Nein, man durfte leider nicht rein. Alles zu. Wir haben durch die Gitterstäbe fotografiert. Das neue Buch habe ich schon fast durch. Als alte Blogleserin wußte ich ja schon viel von deinem Leben. In einigen Passagen erkenne ich mich wieder. Gruß Elli

  3. Ute sagt:

    Danke für „Il est où le bonheur? Il est où?“ Christiane…Auch wenn das Video wirklich naja ist, auch wieder sehr berührend…wie Rio Reiser gestern…;-) Du schubst mich gerade an, meine Suche nach Leichtigkeit und Licht wieder aufzunehmen…auch danke dafür :-)))
    Schreibst noch schnell den Krimi zuende…hört sich so leicht an…cool…
    Wünsche Dir wunderbare Ferien!!!

    • dreher sagt:

      Danke dir Ute! Schön, wenn ich dich anschubsen konnte auf der Suche nach Licht und Leichtigkeit.
      Und, naja, es ist nicht immer alles sooo leicht ;-) … mit dem Krimi ringe ich derzeit, aber es wird schon werden!
      Liebe Grüße!

  4. Karin sagt:

    Liebe Christiane,
    Ich habe das Interview sehr genossen. Meinetwegen hätte es gerne auch noch etwas mehr Gespräch geben können, aber das sucht man sich als Interviewte ja nicht aus. Und es gab einiges, was mich neugierig auf dein neues Buch gemacht hat…
    Eine ganze Generation von Kriegsheimkehrern litt vermutlich unter posttraumatischer Belastungsstörung und erfuhr nie Hilfe. Mein Vater gehörte dazu und im Rückblick kann ich verstehen, warum er so wenig Vertrauen in das Leben hatte, warum er meinte kein Recht auf Glück zu haben und ihn die Schatten der Vergangenheit bis an sein Lebensende begleiteten. Auch mir fällt Glücklichsein eher schwer und ich stehe mir oft selbst im Wege. Vom Verstehen zum Umsetzen ist leider oft ein langer Weg…
    Alles Liebe,
    Karin

    • dreher sagt:

      Vielen Dank, liebe Karin!
      Na in so einer Sendung wird ja auch Musik gespielt, kommt das Wetter, der Verkehrsbericht, andere Hinweise und schwupps ist sie um … ich fand es auch rasend schnell, dabei war sie ja doch immerhin eine Stunde, auch wenn das Gespräch nur 20 Minuten lang war.
      Ja, die Kriegsheimkehrer, aber auch die, die im Krieg Kinder waren, litten/leiden bis heute an dem Erlebten. Und geben unbewusst, auch wenn sie „nur das Beste“ wollten, ganz viel davon weiter. Es IST ein langer Weg. Danke, wenn dich mein Buch interessiert, du es kaufen und lesen wirst. Der zweite Teil ist der in dieser Hinsicht interessantere.
      Liebe Grüße!

  5. Mumbai sagt:

    Ende gut alles gut und Sie haben sich in dem Interview gut „geschlagen“. Der wohlverdiente lunch sieht koestlich aus und war sicher die Belohnung fuer den besonderen Tag. Alles Gute weiterhin und erholsame Urlaubstage.

  6. Reiner Wadel sagt:

    Vielen Dank für den Download-Link und das berührende Interview.
    Ich habe leider nur drei Titel der gespielten Musik mitbekommen. Gab es noch mehr? Vielleicht können Sie eine playlist hier noch posten?
    Gruß: R.Wadel

  7. Ute sagt:

    Liebe Christiane,
    heute Nacht habe ich die Mail bekommen, dass Dein Buch in meiner Buchhandlung angekommen ist. Schön, dass die so auf Zack sind…gut organisiert 😁
    Ich freue mich schon, weil ich genau jetzt viel Zeit zum Lesen habe… 🙃
    Hab eine gute (bald Ferien) Zeit🌞
    Ute

  8. Marion sagt:

    In meiner Buchhandlung (Mayersche) ist es noch nicht angekommen… dabei sitze ich auf heißen Kohlen 😕

    • dreher sagt:

      Oh! Ausgerechnet in Köln ist es noch nicht angekommen? Das ist ja ein Ding! Also ich habe es hier auch noch nicht, aber das ist ja eher normal. Thalia Hagen hat schon am Montag dafür geworben, war mir fast unangenehm so früh. Ich drücke die Daumen, dass es bald kommt!

      • Marion sagt:

        Habe extra angerufen, sogar am Neumarkt, da meine lokale Mayersche mich zuletzt schon bei einer anderen Buchbestellung (auch eine Neuerscheinung) auf Wochen vertröstet hatte, so dass ich in dem Fall letztendlich online bei A. bestellen musste und das Buch auch umgehend bekam… Möchte zwar den lokalen Buchhandel unterstützen, aber ich möchte doch auch an meine Lektüre kommen… Ich muss allerdings auch sagen, dass es normalerweise immer zügig klappt bei der Mayerschen in Pulheim, dass die Mitarbeiter unheimlich nett und bemüht sind, und dass das insgesamt eine super Buchhandlung ist. Also mal sehn!

        • dreher sagt:

          Normalerweise „weinen“ immer die kleinen Buchhandlungen (Stichwort Wettbewerbsnachteil), weil sie später beliefert werden als die Großen. Erstaunlich, dass es in der Stadt (mit dem Verlagssitz) noch nicht da ist, in der Provinz (ich weiß es von einigen) aber schon. Fingers crossed 🤞

  9. Reiner Wadel sagt:

    Danke für die Musik! Und das Buch ist auch heute angekommen. :-)

  10. Beate sagt:

    Herzliches Dankeschön, liebe Christiane!
    Ich stöbere gern in unseren Buchläden und kaufe spontan was neues, aber – ich liebe mein Kindle! Am 19. als ich einschlief, war noch nix zu sehen, aber am 20. als ich aufwachte: surprise, voilà! Dank Internet kam das NEUE über Nacht.
    jetzt würde ich das Buch am liebsten an einem Stück verschlingen, aber wie immer, gönne ich es mir nur häppchenweise, damit ich länger Freude dran hab. J’adore (!) die Inspirationen die du uns schenkst.
    Natürlich kaufe ich dann auch den Druck, weil ich es im Regal haben will…
    Ach, ich freu mich so sehr, dass du sooo fleißig bist.
    nochmals danke und viele liebe Grüße und schönen, erholsamen Urlaub
    BEATE

    • dreher sagt:

      Vielen Dank liebe Beate für den sogar doppelten Erwerb meines neuen Buches 🙏🙏🙏 man kann es auch schnell lesen und dann ein zweites Mal, Alternativvorschlag 😉 egal, wie du es möchtest, auf jeden Fall bonne lecture! Bises🙋‍♀️

      • Ute sagt:

        So werde ich es vermutlich machen, nachdem ich es in der ersten Runde „verschlungen“ habe. Es ist so ein schöner Luxus, wenn man mal die Zeit (und Energie) hat, immer weiter zu lesen, so lange man möchte :-)))
        Demnächst dann nochmal scheibchenweise…

  11. Ute sagt:

    Liebe Christiane,

    habe Dein Buch in meinem Urlaub in kürzester Zeit verschlungen und möchte Dir von Herzen Danke dafür sagen. Für Deine Offenheit. Für Deine Bereitschaft, so viel von Deinem Erlebten zu teilen. Wie oft saß ich da und dachte „ach nee, das hat sie auch noch erlebt…oh je, so war das also damals, ist im Brigitte-Blog gar nicht so bei mir angekommen…uff, das muss ja ganz schön hart gewesen sein…boah, das hat sie sich getraut…genau, so ist es mir auch gegangen…ja, das ist wirklich wichtig…ach, so ticken die Franzosen…“ undundund.

    Als ehemalige Schülerin eines Gymnasiums mit bilingualem Zweig dachte ich, ich kenne „die Franzosen“ einigermaßen. Die Einblicke, die Du mit Deinem Buch gibst zeigen, das stimmt nicht…“Die Franzosen“ dort waren anscheinend auch schon halbe Deutsche…;-)

    Manchmal hatte ich beim Lesen ein bisschen den Faden verloren und gesucht. Und dann war er wieder da. Und das Thema Kriegskinder und -enkel…war für mich wie eine Klammer um alles. Sehr berührend, was Du geschrieben hast. Damit habe ich mich vor ein paar Jahren auch intensiv beschäftigt, aber ich glaube, es wird Zeit, noch einmal genauer hinzugucken.

    Und das Wort des Jahres…und das täglich Mantra (danke, es geht mir gut) und il est là le bonheur :-)

    MERCI BEAUCOUP für’s Teilen :-)

    Bewahre das Glück in Dir!

    Liebe Grüße
    Ute

    • dreher sagt:

      Von Herzen Dank, liebe Ute, für deine schöne und ehrliche Rückmeldung! Danke fürs Kaufen und Lesen, Mitfühlen und Verstehen. Für mich ist das Kriegsenkelthema auch die Klammer um alles.
      Und vielen Dank für deine Treue (es entgleitet mir immer mal, wer mich schon aus Brigitte-Blog-Zeiten kennt).