Land-Art

Und schon geht’s weiter … auf einer der kleinen Inseln vor Cannes, der Ile St. Marguerite, ist zur Zeit eine (kleine) Land-Art-Ausstellung. Französische und lappländische Künstler haben dort ephemere Natur-Kunst installiert. Ich bin ein großer Fan von Andy Goldsworthy (googeln Sie mal seinen Namen unter Bilder, wenn Sie ihn nicht kennen, großartig!) und war gespannt darauf, was ich zu sehen bekäme. Hmpf. Nennen wir es mal médiocre, mittelmäßig, um freundlich zu sein. Ganz ehrlich, die Natur auf der Insel schafft, ohne sich groß anzustrengen, eindrucksvollere Kunst, als das, was dort geschaffen wurde. Ist natürlich nur meine unmaßgebliche Meinung. Anbei ein paar Fotos zur Dokumentation.

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Komm lieber Mai …

Hallo Ihr Lieben,

nur ein kurzer Eintrag, um zu sagen, dass ich noch oder wieder lebe, und um das Osterbild mal gegen ein Mai-Foto auszutauschen. Hier wünscht man sich im Mai Glück und verschenkt insbesondere am ersten Mai Maiglöckchensträuße oder wenigstens virtuelle Maiglöckchenkarten. Die Sträußchen werden schon ein paar Tage vorher von Blumenhändlern und auf dem Markt verkauft, aber am ersten Mai auch von Privatleuten, die mit kleinen Sträußchen an allen Straßenecken stehen, und die den Erlös (manchmal) einem guten Zweck zukommen lassen, und ganz oft laufen Kinder mit Rotkäppchenkörben herum und verkaufen selbst konfektionierte kleine Sträußchen für einen Euro. Es gehört auf jeden Fall zum guten Ton den Kindern Sträußchen abzukaufen.

Pepita war fasziniert vom intensiven Duft und hatte für ein paar Tage ihren Lieblingsplatz neben den Sträußchen auf dem Tisch. So richtig Frühling ist es hier noch immer nicht, aber hin und wieder strahlt die Sonne scheu durchs Fenster. Voilà, ein Stilleben mit Maiglöckchen, Pepita und Nachmittagssonne.

Ich wünsche Ihnen viel Glück und viel Frühling! Bald mehr! Danke für Ihre Treue und all die lieben besorgten Mails, auch hinter den Kulissen. Und un gros bisou an Steffi und Chris, danke Mädels, hat mich sehr gerührt! :)

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Joyeuses Paques ~ Frohe Ostern

Das Altarbild „Christus mit fünf Wunden“ (1524) zugeschrieben Francois Bréa, in der Kirche St. Nicolas in Chateauneuf d’Entraunes (Foto: Jean-Claude  CHARLES)

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Tarte au citron : la recette

Also, Sie warten drauf, merke ich, here we go: Tarte au citron. Eigentlich ist es eine Tarte au citron meringueé, ich hatte mich lange nicht an die Meringue-Masse getraut, die Tarte ist auch lecker ohne, perfekter aber natürlich mit der Meringue. Ist auch nicht so schwierig. Nur eben noch ein Arbeitsgang mehr. Wenn man wie ich, die pate brisée auch noch selbst macht, Weiterlesen

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Limoncello: Das Rezept

Gut, hier zumindest schon mal für Elke das Limoncello-Rezept, weil es schnell geht. In Zitronengelb, auch wenn’s schlecht lesbar ist. Muss so. Ergibt 2-2,5 l Limoncello, und reicht knapp einen Sommer lang ;)

Das Rezept für die Tarte folgt die Tage…

Limoncello

9 Zitronen (unbehandelt)

1 l Alkohol

1 kg Zucker

1,5 l Wasser

– die Zesten (nur die Zesten!) der Zitronen 9 Tage in Alkohol einlegen

– durch ein Sieb gießen, Zesten entfernen

– 1,5 l Wasser mit 1 kg Zucker aufkochen, abkühlen lassen

– diesen Sirup zu dem Zitronen-Alkohol geben (in eine große Flasche), mit einem Korken verschließen und 1 Monat ziehen lassen

– den Limoncello am besten im Gefrierfach aufbewahren und (nach dem Essen) eiskalt genießen

ps: die abgeschabten Zitronen kann man gut einfrieren und irgendwann für Fischrezepte oder Limonade wieder beleben

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Blau und Gelb

Das Wochenende war überwiegend blau und gelb. Samstags wars blau. Blau kennen Sie ja schon zur Genüge, aber ich kann nicht anders. Die aufgeblähten Segel fand ich zu hübsch. Klicken Sie drauf, dann sieht man’s besser!

Der Sonntag war dann überwiegend gelb. Fete du Citron in Menton. Weiterlesen

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Kreativität und Courage

Heute etwas ganz anderes, nix Cannes, nix Mimosen, nix Zitronen, nix Karneval. Doch doch, der Karneval in Nizza geht noch bis zum 6. März – und hat überhaupt erst nach dem Aschermittwoch angefangen. Da krieg‘ ich ja jedes Jahr einen Anfall, wenn die Kinder sich erst Mitte März als Schlumpfinchen oder Ludwig XIV verkleiden. Wo bleiben denn da die Traditionen … heul! Der Karneval ist hier rein touristisch, ein Frühlingsfest eben, neben dem Mimosenspektakel in Mandelieu und dem Zitronenspektakel in Menton. Weiterlesen

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Alle Jahre wieder … die Mimosen

Kleinen Gelb-flash gefällig? Voilà! Wir waren am Samstag endlich im Tanneron, jedes Mal, wenn wir es die letzten Jahre vor hatten, fing es an zu schütten und der Tanneron, ein paar Hügelchen (400 m) in der Nähe von Cannes, wo es einen Mimosenwald gibt, blieb bislang noch unerwandert. Diesen Samstag sind wir spontan, aber schon ein wenig spät am Vormittag bei schönstem Sonnenschein losgefahren. Weiterlesen

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Wohlgerüche

Es gibt sie noch, die guten Dinge … und manch kleines zauberhafte Lädchen jenseits von BlingBling, wie das glamouröse Leben in Cannes gerne abschätzig genannt wird, gibt es hin und wieder auch noch. Gerade noch, möchte ich hinzufügen, denn die kleine Parfumerie de l’Ile de Notre Dame, die Eau de Parfums, Eau de Toilettes, Cremes, Lotionen, Seifen und Öle unter dem Namen Spurway, nach dem englischen Gründer Marcus Spurway, produziert und vertreibt, ist vom Abriss bedroht. Weiterlesen

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Kalt, nass, grau

Der Rest von Südfrankreich versinkt im Schnee, wir haben Regen.

Kleiner Rechtfertigungspost – Viel Grün, zugegeben, Palme vor dem Fenster, ooh, aber keine zwitschernden Vögelchen am Morgen (das finden auch die Katzen bedauerlich), kein Warm, kein Frühling. Winter eben.

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Am Meer

So kann es im Winter auch sein: Sonnig, 15°C, fast kein Wind. Auf den Bänken sitzen Omis in Wintermänteln. In den Cafés sonnenbebrillte Schönheiten in Fellstiefeln. Weiterlesen

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Vin d’orange

Es regnet, es ist kalt, es ist grau. Die Wohnung in einem alten, nicht isolierten Haus – lohnt ja nicht, dieser Aufwand für das bisschen Winter – wird nicht richtig warm. Die Heizung hängt bei unter 19° fest, mehr schafft sie nicht, wenn es draußen kalt ist. Weiterlesen

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les soldes

Mich lässt der Klamotten-Ausverkauf ja kalt. Das hat einerseits ja immer noch mit den überdimensionierten Normalmaßen einer Deutschen im südfranzösischen Ausland zu tun (wir berichteten mehrfach, hier oder da) – btw. es gab da letztes Jahr auch eine Aktion 609060 über Menschen mit Normalmaßen, … Weiterlesen

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13

Heute ist Sonntag der dreizehnte im fast noch nagelneuen Jahr 2013 – in Frankreich ist die 13 eine Glückszahl und an einem Freitag, der zudem noch der 13. ist, spielen noch mehr Leute Lotto als sonst. Nicht nur das unterscheidet Deutschland und Frankreich. Ich denke zur Zeit viel über das deutsch-französische nach, denn die deutsch-französische Freundschaft wird 50.

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Frohe Weihnachten

Allseits frohe Weihnachten wünsche ich denen, die es feiern. Anbei das Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns (was für ein unaussprechlicher Name, vermutlich wird er schon allein deswegen weniger häufig gespielt als Bachs „Jauchzet, frohlocket …“)

Die Tonqualität ist mässig, es gab aber frei verfügbar nur eine noch schwächere Version, also drehen Sie alles auf, was geht – und leider endet es ohne Bildchen, nachdem man vorher doch so viele sehen konnte, als würde die Weihnachtsgeschichte trotz Halleluja nicht im Licht enden, sondern in der Dunkelheit, das alles ist etwas schwach, zugegeben, aber sonst ist die Musik wunderbar, finde ich zumindest. Ich habe dieses Oratorium vor hundert Jahren mal in der Darmstädter Paulusgemeinde gehört und es war eine musikalische Erweckung für mich. Ich hoffe, Sie mögen es!

Frohe Weihnachten! Viel Licht!

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Venedig sehen und frieren

Es war so kalt. Also, diese gefühlte Kälte, von der man ja immer spricht. Denn eigentlich war es nur so um etwa Null Grad rum. Ich hatte in Norwegen, wo ich manch eine Winterwoche verbracht hatte, schon mal minus 30 Grad erlebt, das war wirklich kalt. Und wir waren ja gerade auf dem Weihnachtsmarkt in Chateauneuf und dort war es auch ziemlich minusgradig und ich dachte, ich sei so gut abgehärtet für Venedig im Winter, … Weiterlesen

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Endzeitstimmung 2.0

Hier kommt er nun, der endzeitliche Text, den verdanken Sie meiner aufgewühlten Schlaflosigkeit. Nein, es ist nicht der angesagte Weltuntergang, der mich um den Schlaf bringt, vielmehr, dass sich dieses Jahr dem Ende zuneigt und damit auch mein 49. Lebensjahr. Ich werde 50. Grmpf. Weiterlesen

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Endzeitstimmung

Wird sie bald noch mal was schreiben, diese Christjann?, fragen Sie sich vielleicht. Ja, nein, doch. Heute. Aber nein, nein, dies ist nicht der ultimative amüsante Text zum Weltuntergang, den habe ich schon an anderer Stelle verbraten. Dieser Blog leidet bedauerlicherweise darunter, dass ich das Schreiben zum Beruf gemacht habe. Weiterlesen

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Herbstlied

Chanson d’automne
Les sanglots longs
Des violons
De l’automne
Blessent mon coeur
D’une langueur
Monotone.

Tout suffocant
Et blême, quand
Sonne l’heure,
Je me souviens
Des jours anciens
Et je pleure
Et je m’en vais
Au vent mauvais
Qui m’emporte
Deçà, delà,
Pareil à la
Feuille morte.
Paul Verlaine
Herbstlied
Die langen Seufzer
der Violinen
des Herbstes
versehren mein Herz
mit ihrer monotonen
Schläfrigkeit.

Ganz atemlos
und fahl, beim
Stundenschlag,
kommen mir
alte Zeiten in den Sinn
und ich weine …
Und ich mache mich auf den Weg
im stürmischen Wind,
der mich
hin und her treibt
wie ein
totes Blatt.
Übersetzung aus dem Französischen: © Bertram Kottmann

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kurzes Gemecker

Gerade habe ich meine vierteljährliche Steuererklärung abgegeben, gönne mir jetzt einen Kaffee und gebe mir das nostalgische SWR1 auf die Ohren und muss mal kurz meiner Genervtheit über den SPAM, der mich seit einiger Zeit überschwemmt, Ausdruck verleihen. Ein Spam kommt ja selten alleine, immer ist es ein grosser Schwarm, der sich in meine virtuelle mail-box ergießt. … Weiterlesen

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