Der Tag danach

Gut, das meiste haben Sie, wenn es Sie interessiert, sowieso schon aus Ihren Nachrichten erfahren: relative hohe Wahlbeteiligung (fast 80%), Hollande ganz knapp vor Sarkozy, Marine Le Pen wurde gestern abend noch mit unglaublichen 20% gehandelt, es sind landesweit nur 18%, immer noch erschreckend, wäre das ein deutsches Wahlergebnis, würde die Welt aufschreien, Weiterlesen

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Viel Wind… Vermischtes vor der Wahl

Vor kurzem hatte ich Martina wieder gefunden. Sie schlug ihre schönen blauen Augen auf und lächelte erfreut, dass ich sie aus ihrem Jahrzehnte andauernden Dornröschenschlaf erweckt habe. Leider roch sie etwas muffig. So wusch ich ihr Haare, Gesicht, Hände und Füße und versuchte, den schon mit viel Pflaster bandagierten empfindlichen kleinen Stoffkörper mit etwas Parfüm von seinem modrigen Duft zu befreien. Danach sah sie schon viel frischer aus. Nur diese Kleidung… Martina ist jetzt eigentlich auch schon Mitte vierzig, Weiterlesen

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Dies und das

Hallo? Noch jemand da? Tut mir leid, ging nicht früher – zu viel um dir Ohren. Ich sah zwar jeden Tag meine Besucherzahlen mehr und mehr ins bodenlose Nichts des weltweiten Web’s fallen und hätte gern zwischendurch mal gerufen, hee, hallo Sie! na, nu bleiben Sie doch da, geht ja gleich weiter… aber selbst dazu war ich einen Moment nicht in der Lage. So, jetzt sind wir ganz unter uns, Weiterlesen

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Frohe Ostern! Joyeuses Paques!

Rechtzeitig zum Ostersonntag habe ich eine laaaaange und anstrengende Übersetzung fertig bekommen und habe so das Gefühl auch ein bisschen auferstanden zu sein, aus der Enge vor dem PC – hach – und jetzt ist Ostern! Und die Sonne scheint… Frohe Ostern! Joyeuses Paques! Und viel Licht für Sie alle! Weiterlesen

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Paris … Teil 3… La Tour Eiffel

Nur nochmal gaaanz kurz, weil ich eigentlich viel lieber hier schreiben würde als arbeiten, was ich aber muss… hmpf…

Eigentlich wollte ich nämlich in anderthalb Freistunden (zwischen Termin und Mittagessen) mal eben schnell das Musée d’Orsay ansehen… guter Witz… ich sah die Warteschlange, ging dann kurz in die Buchhandlung und sah mir die Postkarten der Bilder an, die dort hängen… da ich nicht ganz ohne touristisches Erlebnis bleiben wollte, ging ich kurz auf die Brücke, die von dort in die Orangerie führt und sah staunend sämtliche Fahrradschlösser, die dort an das Brückengeländer angekettet waren… der letzte Trend anscheinend für ineinander und in die Stadt der Liebe Verliebte…

(später sah ich das noch viel extremer auf der Brücke vor Notre Dame, da gibts kein freies Plätzchen mehr…) – so vertrauensvoll verewigt und fixiert kann das mit der Liebe ja nur gut gehen… oder?! Dann ließ ich den Blick auf der Brücke etwas weiter schweifen und sah … IHN!  La Tour Eiffel – oh, dachte ich, ein Zeichen ;) da geh ich mal schnell hin… so weit kanns ja nicht sein… Ich näherte mich und näherte mich…  und er blieb doch so fern… ein Blick auf die Uhr, ich würde zu spät zur Essensverabredung mit Monsieurs Freunden (die ich noch nicht kannte!) kommen, ich wollte aber kurz vor dem Ziel nicht aufgeben… ein Häuserblock noch, oder zwei… endlich stand nichts mehr zwischen uns… und er war immer noch so weit…

Ich kam ziemlich viel zu spät zum Essen, versuchte das durch begeistertes Eiffelturmgeplapper wieder gut zu machen… was den Freunden ein nachsichtiges Lächeln ins Gesicht zauberte, ach diese Touristen…

Mein Aufenthalt stand danach unter dem Zeichen des Turms. Ich sah ihn überall… selbst auf der Schoki zum Café… er gab mir Zeichen… ;)  Wussten Sie übrigens, dass der Eiffelturm schon verheiratet ist? Dochdoch, googeln Sie das mal… ich weiß ja nicht, ob diese Frau wirklich glücklich sein kann mit einem Turm, der so eindeutig mit anderen flirtet…  Ich wollte ihm nämlich plötzlich auch ganz nah sein… und vermutlich war Monsieur nur eifersüchtig…

So, und jetzt ist es erstmal gut mit dem Eiffelturm… und ich muss was arbeiten… bis die Tage *wink*

Bon, faudrait encore un petit résumé pour les français… si tout cela ne s’explique pas de soi-même… voici le troisième petit texte sur ma visite printanière à Paris… j’ai traversé Paris en vitesse grâce au métro. Les différentes stations de métro sont parfois magnifique, les anciens ainsi que les modernes;  ma préféré c’est la station de Saint-Germain-des-Prés avec des poèmes projeté sur les murs. Je suis tombé sous le charme de la Tour Eiffel… eh oui, ça peut arriver même à cette age là et après plusieurs visites de Paris… on n’est jamais à l’abri de l’amour… mais je ne suis toujours pas montée parce qu’après trois-quart d’heures d’attente Monsieur a commencé de calculer que nous serons toujours coincé dans la queue à l’heure où les gens normaux se mettent à table… du coup la montée de la Tour Eiffel était annulé (bien sur) à la faveur d’un repas …  la suite au prochain numéro;)

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Paris in Eile… le métro

Ich habe Paris im Vorübereilen gesehen und besonders viel sah ich Metro-Stationen. Viele sind so schön gestaltet, dass ich, während ich unterirdisch zur Anschlussmetro eilte, mir vornahm eines Tages alle Metro-Stationen zu dokumentieren… Ich liebe die alten Metrostationen mit ihren hübschen Schmuckkacheln in unterschiedlichen Farben und Formen, die Rahmen um die Werbeplakate, die dadurch richtig zur Geltung kommen, ich liebe aber auch die neueren Stationen, in denen doch die Farbe der Plastiksitze mit der Kachelfarbe abgestimmt ist und dann gibt es richtige Kunst-Stationen. Manche habe ich blitzschnell beim Vorüberfahren aus der Metro aufgenommen, bevor die Türen wieder schlossen, sie sind daher etwas verwischt. Mein Favorit ist die Station Saint-Germain-des-Prés wo Gedichte an die Metrowand projiziert werden.

Ich dachte, man müsste mal alle Metrostationen abfahren und ansehen… wenn man mal viel Zeit hat und es vielleicht regnet und man sowieso nicht raus will zum Flanieren… aber wer hat schon viel Zeit in Paris? Außerdem gibt es das schon… die Schönsten zumindest haben schon andere fotografiert.

Ich sags nur nochmal, wenn man die kleinen Fotos anklickt, werden sie groß auf dem Bildschirm…

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Paris in Kürze… Teil 1

Es ist Frühling in Paris und ich war da! How lovely… ich war in Paris und war trotz der ungewohnten Großstädtischkeit erstaunlicherweise eine ganze Woche lang vom Internet abgeschnitten. Ich hab geflucht und geschimpft und mir leichtfertig etwas Dummes auf den Rechner geladen und ihn dabei fast gekillt und hätte das extra mitgeschleppte Notebook vor Zorn und Ohnmacht gerne zeitweise aus dem Fenster Weiterlesen

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Froschquaken

Heute gibts nix zu sehen, aber zu hören :)  Gestern war der erste Abend, an dem die Frösche vom kleinen See im benachbarten Park quakten! Ab sofort haben wir jetzt diese Geräuschkulisse (das hier ist erst ein zarter Anfang!). Sie beginnen bei Einbruch der Dämmerung und quaken fröhlich fort bis mitten in der Nacht. Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass die Frösche alle auf einen Schlag pünktlich um Mitternacht aufhören würden mit ihrem Gequake, aber das ist vermutlich von Menschen in die Welt gesetzt worden, die vor Mitternacht schlafen gehen, denn im Sommer quakt es manchmal noch um drei Uhr früh… Am Anfang ist es laut und störend, vor allem das Einschlafen bei dieser Quakerei macht mir Probleme, irgendwann höre ich es dann nicht mehr, … Das Geräusch französischsprachiger Frösche heißt übrigens coasser, das der Krähe croasser… dazu gibt es einen netten kleinen Sprachwitz… les grenouilles coassent, les corbeaux croassent et les fourmis croondent … ok, man muss es laut sprechen ;)

Hier c’était la première soirée avec le coassement des grenouilles du petit mare aux canards dans le parc à coté. Ce concert nous accompagnera désormais tout l’été – et deviendra encore beaucoup plus fort. Au début ça me dérange toujours pour m’endormir, mais il y aura un moment ou je ne l’entends plus. Il y a un bruit qui dit que les grenouilles s’arrettent tout d’un coup à minuit – mais c’est probablement inventé par des gens qui s’endorment avant minuit…. car en été à 3h du matin ça coasse parfois pas mal…

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court métrage / Kurzfilm

oh làlà… je suis fière… voici mon tout premier ultra court métrage, Sie sehen heute meinen allerersten Ultrakurzfilm, gedreht heute morgen. In der Hauptrolle: das Meer unter Mitwirkung dreier junger Möwen, etwas Wind und Sonne,  pour nos amis francais (non, je n’ai pas de c cedille sur le clavier) starring: la mer, trois jeuns goélands, un peu de vent et du soleil… Weiterlesen

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Filter im März

Gleich ist übrigens Weltschlaftag, wussten Sie das? Nein? Dann liestu hier: schade, klappt nicht mit dem pdf… seufz…ich kopier Ihnen den Text meiner Kolumne eben so rein :)

Mehr Schlaf! oder Im Märzen der Bauer…

Sie sind ein bisschen müde? Keine Sorge, völlig normal, wir nähern uns nämlich dem Welttag des Schlafes! „Schlaf ist wichtig für Wohlbefinden und Leistung“, sagt die Weltgesellschaft für Schlafmedizin. „Schlaf ist ebenso wichtig wie Essen und Trinken“. Mir kommt dieser Tag gerade recht, gähn, Weiterlesen

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Mimosen, Mandeln und Meer

… nicht meer und nicht weniger ;)

Wie sehnsuchtsvoll und begeistert habe ich früher an der Bergstraße die ersten Mandelblüten erwartet, Frühling verheißend… hier blüht es ja ganzjährig und viel spektakulärer und bunter, so dass ich vor lauter Mimosengegucke das zarte Rosa der Mandelblüte… Weiterlesen

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Herz und Verstand

Heute fand ich beim Kisten packen und räumen eine Postkarte wieder, die mir meine Freundin Suza im Februar 2005 schrieb. Im Februar vor sieben Jahren wusste ich noch nicht, was aus mir werden würde, wo es mich hintreiben würde, sicher war nur, ich musste etwas ändern und zukünftig andere Wege gehen. Es war eine eigenartige Stimmung, sehr aufwühlend: Weiterlesen

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Bücher und Farben

Neuester Trend ist ja, Bücher nach Farben zu ordnen. Als ich das erste Mal in einer Buchhandlung auf farblich zusammengestellte Büchertische stieß, war ich der Verzweiflung nah. Ich bin ja so eine alte und blaustrümpfige Büchertante, zu meiner Zeit (jaul, „zu meiner Zeit“ … so weit sind wir schon) war es ein beliebter Witz, dass Kunden Bücher als Einrichtungsgegenstand erwerben und die Farbe des Schutzumschlags ausschlaggebend für den Kauf ist. Haha. So ist es heute. Kein Mensch interessiert sich noch für Inhalte, die Farbe ist entscheidend: „Ich nehme das Grüne, es spricht mich farblich so an“. Weiterlesen

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kleines Glück

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Hier kommen die Mimosen

Voilà. Die Husterei ist fast vorbei, es bedurfte aber doch ärztlichen Rats und verschreibungspflichtiger Mekaminte. War nich schön. Heute dann endlich erster Tag draußen! Ich habe die Kältewelle, die uns auch hier überollte, komplett inhousig verbracht und lechzte nach Bewegung. Yoga am Morgen und Spazieren in der Mittagssonne, aaah  :) Weiterlesen

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Schneemann und Schneemädchen

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Cannes im Schnee…

… hätte ich Ihnen gerne gezeigt, der Akku meiner Kamera war voll geladen, und ich hätte mich trotz heftigen Hustens hinausgewagt, um Ihnen spektakuläre Fotos zu zeigen, allein, es wollte ums Verrecken nicht schneien. Vorgestern große Katastrophenmeldungen: halb Frankreich und vor allem der völlig wehrlose Süden… Weiterlesen

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„Närrische Grüße…

aus Düsseldorf“… HÄ?! Genau,  ich  dachte auch, mich tritt ein Pferd, Sie wissen schon, das, dass immer auf dem Flur steht… während der närrischen Tage… dies wird heute ein unausgewogener Karnevalstext, isch sachet Ihnen, wennze dat net mögen, dann aber hurrtisch wechjeklickt: Jetzt! Weiterlesen

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bittere Orangenmarmelade – la confiture d’oranges amères

Sie ist gut geworden, meine Orangenmarmelade! Geschmacklich wusste ich das schon gestern Abend, aber ich war unsicher, ob sie auch die richtige Konsistenz hat. Hat sie aber! Bin sehr stolz!  Na gut, vielleicht ist es für Sie läppisch, weil Sie das schon seit Jahren machen, aber für mich war es das erste Mal.

Ich gebe Ihnen gerne das Rezept, das recht einfach ist, nur etwas langwierig: Weiterlesen

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Louis German 1863 – 1946

Eine kleine, eher bescheidene Ausstellung, leider in einem schlecht erleuchteten Saal gehängt, habe ich heute nachmittag angeschaut. Eigentlich haben mich die Bilder, die ich vorab gesehen habe, nicht allzu sehr gereizt, Landschaftsaquarelle, Stilleben mit Trauben, Fischen und Feigen, Blumensträuße und … Weiterlesen

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